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Lokalsport
Spiegeleffekte machen "Ernie" zu schaffen

Lokalsport: Spiegeleffekte machen "Ernie" zu schaffen
Isabell Werth und El Santo kamen in Las Vegas auf 77,875 Punkte. Der Siegerpokal, der direkt neben dem Viereck stand, wurde während der Kür angestrahlt. FOTO: ap
Rheinberg/Las Vegas. Die "Spiegel-Affäre" im Dressurviereck von Las Vegas machte auch Isabell Werth zu schaffen. Grund des Ärgernisses war ausgerechnet der prächtige Silberpokal für den Sieger des Weltcup-Finals.

Die Trophäe, die direkt neben dem Wettkampf-Viereck stand, wurde während der Kür zusätzlich noch angestrahlt. Die Glitzer- und Spiegeleffekte irritierten einige Pferde enorm.

Darunter litten vor allem die fünfmalige Olympiasiegerin aus Rheinberg und ihr Pferd El Santo, das zum Schrecken seiner erfahrenen Reiterin zu den Klängen von David Bowies "Let's dance" in der Nähe des Pokals stoppte und rückwärts lief. Werth fand dann aber recht schnell zu ihrer Choreographie zurück und war bei der nächsten Lektion wieder im Einklang mit der Musik. Dennoch machte sich der Aussetzer von "Ernie" in der Gesamtnote bemerkbar. Sie kam nur auf 77,875 Punkte und musste sich bei ihrer 19. Teilnahme der inoffiziellen Hallen-Weltmeisterschaft mit Rang sechs begnügen. "Der angestrahlte Pokal hat Ernie nachhaltig beeindruckt", resümierte Werth.

Im Tollhaus von Las Vegas behielt Jessica von Bredow-Werndl aus Aubenhausen die Zügel fest in der Hand und führte ihren niederländische Hengst Unee beim Sieg der britischen Olympiasiegerin Charlotte Dujardin mit Valegro (99,196) auf Rang drei. Am Ende standen für sie 80,646 Prozentpunkte zu Buche - ein gutes Ergebnis, das der deutschen Mannschaft einen versöhnlichen Turnier-Abschluss bescherte. Fabienne Lütkemeier (Paderborn/74,804) kam im Sattel von Qui Vincit Dynamis nur auf Rang zehn. "Ich bin mit den Ergebnissen unglaublich zufrieden. Das Weltcup-Finale ist für uns besser gelaufen, als ich es erwartet hatte", sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu.

Quelle: RP
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