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Lokalsport
Spitalar schießt SV Budberg auf den vorletzten Platz

Budberg. Frauen-Fußball: Der Neuling gewann das zweite Spiel in Folge und gab nach Monaten die Rote Laterne weiter.

Ein weiteres Lebenszeichen haben die Regionalliga-Fußballerinnen des SV Budberg im Abstiegskampf der West-Gruppe abgegeben. Zuhause feierte die Mannschaft den zweiten Sieg in Folge. Durch das 1:0 (0:0) gegen die Warendorfer SU hat die Elf von Trainer Torsten Arend zum ersten Mal seit Monaten den letzten Tabellenplatz verlassen.

"Wir haben uns nicht aufgegeben. Es sind noch 18 Punkte zu vergeben", sagte der Coach. Er ist sich bewusst, dass es sehr schwierig ist, noch rechtzeitig das rettende Ufer zu erreichen. Auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz hat sein Team zehn Zähler Rückstand. "Wenn's zum Schluss nicht reicht, dann ist das so. Aber wir werden keine Abschiedstour spielen", versprach Arend, dass seine Mannschaft auch weiterhin mit Leidenschaft und Kampfgeist angreifen wird. Das haben die Budbergerinnen gestern gezeigt. Jedem verlorenen Ball setzten die Gastgeberinnen nach. Im Spiel hielt den SVB auch Sarah Deinert. Die Torhüterin war im Eins-gegen-Eins nicht zu überwinden. Das Aluminium rettete ebenfalls einmal für Budberg. Die Partie entschied Nadine Spitalar durch eine starke Einzelaktion. Die flinke Flügelspielerin setzte sich in der 79. Minute über rechts außen durch, ließ zwei Gegenspielerinnen stehen und schob den Ball an der SU-Keeperin vorbei.

Es spielten: Deinert; Arend, Heinen, vom Eyser, Martini (56. Schumann), Schmitz, Harting, Cao, Schneider, Spitalar (89. Wirtz), Benahmed (88. Vervölgyi).

(SK)
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