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Lokalsport
SSV Lüttingen darf sich nicht weiter ausruhen

Kreis. Fußball-Kreisliga A: Am Sonntag geht's nach Büderich. Borussia Veen bekommt nur elf Spieler zusammen. Von Rene Putjus

Denis Krupic wird nicht müde, seine Mannschaft daran zu erinnern, dass sie das Ziel noch längst nicht erreicht habe. Der Trainer liegt mit dem SSV Lüttingen zwar auf Tabellenrang acht, der Klassenerhalt in der A-Liga ist aber längst noch nicht eingetütet. Beim 1:4 gegen Millingen stimmte die Einstellung nicht. Die sollten die Fischerdörfler bis Sonntag wiedergefunden haben. Es geht zum punktgleichen SV Büderich.

Die Hinspiel-Pleite wurmt Coach Stefan Tebbe immer noch. Seine Mannschaft sei fest entschlossen, Revanche zu nehmen. Tobias Frings (im Urlaub) und Florian Fuhrmann (Rotsperre) müssen zuschauen. Derweil ist Steffen Angenendt, der seit über zwei Jahren wegen einer schweren Knieverletzung pausiert, guter Dinge, bald wieder in der Meisterschaft eingreifen zu können.

Seit vier Spielen wartet der Tabellenzweite SV Sonsbeck II bereits auf einen "Dreier". An diesem Sonntag rechnet Spielertrainer Johannes Bothen fest mit einem Erfolgserlebnis. Es geht zum Drittletzten DJK Lintfort: "Alles andere als ein Sieg wäre traurig", sagt der Coach, der wieder auf Dominic Albers sowie Thomas Herres zurückgreifen kann.

Einen Platz hinter der DJK rangiert der TuS Xanten. Das rettende Ufer liegt längst nicht mehr in Sichtweite. Urgestein Heribert Kerkmann, der übermorgen am Fürstenberg in der Partie gegen den VfL Rheinhausen erneut an der Seitenlinie stehen wird, glaubt weiterhin an den Klassenerhalt. Die Mannschaft mache nicht den Eindruck, sich hängenzulassen. Das Motto der TuS lautet auch nach elf Niederlagen in Serie: "Die Hoffnung stirbt zuletzt."

Borussia Veen geht personell am Stock. Trainer Christian Hauk stehen für die Partie gegen die Spvgg. Rheurdt/Schaephuysen nur zwei Keeper und neun Feldspieler zur Verfügung. Drei Balltreter aus der "Zweiten" sollen aushelfen. Hauk: "Die Mannschaft muss Charakter zeigen und über die Schmerzgrenze hinaus gehen."

Harald Kluth, der im Winter als Trainer zum SV Orsoy dazustieß, möchte die Saison auf Platz "vier oder fünf" abschließen. Dafür muss die Mannschaft noch etliche Punkte sammeln. Übermorgen geht's zum TV Asberg. Mentor Lekiqi zwickt weiter die Leiste.

Concordia Ossenberg hat sich vorgenommen, den Höhenflug des ESV Hohenbudberg zu beenden. "Auch wir sind gut drauf", sagt Coach Björn Quint. Spielerisch sei aber noch Luft nach oben.

Heute kann der SV Millingen den ungeliebten Relegationsplatz verlassen. Ein Punkt gegen den Rumelner TV reicht. Sollte der eigene Rasenplatz nicht bespielbar sein, würde Markus Hierling mit seinem Team wieder nach Menzelen ausweichen. - Viktoria Alpen erwartet ebenfalls heute Abend Spitzenreiter VfB Homberg II.

Quelle: RP
 
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