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SSV Lüttingen hat schon ein Endspiel

Lokalsport: SSV Lüttingen hat schon ein Endspiel
Den Ball fest im Blick: Maik Schmitz spielt im defensiven Mittelfeld des SSV Lüttingen. Die "Fischerdörfler" benötigen dringend drei Punkte. FOTO: Armin Fischer
Kreis. Fußball-Kreisliga A: Der Tabellenvorletzte muss gegen den Drittletzten Alemannia Kamp drei Punkte holen. Der SV Sonsbeck II, der sechs Partien in Folge gewonnen hat, läuft erst am Sonntagabend beim VfB Homberg II auf. Von Detlef Kanthak

Die Fußballer des SSV Lüttingen bekommen in dieser Woche nichts geschenkt. "Wir werden nämlich extrem hart arbeiten", hat Thilo Munkes bereits am vergangenen Sonntag angekündigt. Der Grund für die Ansage des Trainers ist gleichermaßen in der Tabelle wie auch im Spielplan der Kreisliga A abzulesen.

Erstere weist den SSV derzeit als zweitschlechtestes Team der Spielklasse aus. Und Platz 17 ist natürlich kein Rang, auf dem sich Munkes und seine Mannen ausruhen dürfen. Zum anderen steht der Auswahl der "Fischerdörfler ein wichtiges Spiel vor der Brust, das für den Coach einen besonderen Stellenwert einnimmt. "Sehen wir es als ein Endspiel an", sagt Munkes. Der Gegner heißt Alemannia Kamp, reist mit der gleichen Anzahl von Punkten und einer identischen Wasserstandsmeldung an. "Oberkante Unterlippe" gilt sowohl für den SSV als auch für die dank ihrer besseren Tordifferenz einen Rang besser, aber immer noch auf einem Abstiegsrang rangierenden Gäste. Den SSV drückt zudem noch der Blick auf den Kalender. Die drei folgenden Spiele müssen auf fremden Plätzen ausgetragen werden; Lüttingens Team soll dann bei den Spitzenteams aus Meerfeld, Rheinhausen und Budberg bestehen. "Die Mannschaft wird sich gegen Kamp zerreißen", ist Munkes überzeugt. Wer am Sonntag im roten Trikot aufläuft? "Wir werden genau hinschauen, wer sich im Training anbietet", erklärt der Coach den Sinn der harten Arbeit.

Zwei Nordvereine können dem SSV Schützenhilfe leisten. Der SV Orsoy, lediglich drei Zähler vom ersten Tabellenrang entfernt, soll sich Schlusslicht Fichte Lintfort II erfolgreich widmen. Abteilungsleiter Klaus Eidt, der beim 3:1-Sieg gegen Preußen Vluyn an der Seitenlinie stand, hat noch schnell das Training am Mittwoch geleitet und dann die Regie dem aus dem Urlaub zurückgekehrten Trainer Frank Pomrehn wieder überlassen. - Viktoria Alpen, vor zwei Wochen noch 6:2-Sieger über die Lüttinger, soll die SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen ausbremsen. Trainer Jörg Schütz geht ohne personelle Einschränkungen ins Spiel an der Rheurdter Mühle.

Vor sechs Wochen war Thomas Dörrer, Trainer des SV Sonsbeck II, kurz davor, das Saisonziel herunter zu schrauben. Statt auf angedachtem Aufstiegskurs dümpelte sein Team damals im unteren Mittelfeld herum. Jetzt, sechs Siege später, müsste die Korrektur der Korrektur stattfinden. Der SVS II liegt auf dem dritten Rang nur noch einen Punkt hinter dem Spitzenduo MSV Moers und FC Meerfeld. "Lasst uns den Ball doch flach halten", weiß Dörrer um die wechselhaften Geschäfte in der Liga, die immer wieder Wundertüten bereit hält. "Der VfB Homberg II ist sicherlich so eine", mag er nicht beurteilen, was sein Team am Sonntag, dann erst ab 17 Uhr, am Rheindeich erwartet. Zudem: Christian Quernhorst und Frank Vermöhlen haben sich in den Urlaub abgemeldet, mit Niklas Maas ist ein erfolgreicher Stürmer in den Kader der ersten Sonsbecker Mannschaft aufgerückt.

Torsten Weist, Trainer des SV Millingen, darf den Auftritt beim TuS Asterlagen wieder mit Alexander Lempert und Maximilian Pullich als Vollzeitkräfte planen. Volker Linßen, beim 3:1-Sieg in Homberg früh ausgewechselt, wird dagegen wohl passen müssen. - Während der Woche haben sich Borussia Veen und der SV Budberg in einem Nachholspiel noch miteinander gemessen. Die Wege trennen sich nach dem 2:2 schnell wieder: Die "Krähen" erwartet Preußen Vluyn, der SVB empfängt den VfL Rheinhausen. Aufseiten der Borussia darf Trainer Ulf Deutz wieder mit Mittelfeldspieler Eike Schultz rechnen. In Budberg stehen keine Veränderungen an.

Quelle: RP
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