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SSV Lüttingen - vorne hui, hinten pfui

Lokalsport: SSV Lüttingen - vorne hui, hinten pfui
Punktgleich nach fünf Spieltagen: Maik Schmitz (rotes Trikot) liegt mit dem SSV Lüttingen auf Tabellenplatz 14, Jonas Schwarz (rechts) und Yannik Martin sind mit dem TuS Xanten einen Rang davor platziert. FOTO: AF (Archiv)
Kreis. Fußball-Kreisliga A: Die Fischerdörfler kassieren zu viele Gegentore. Am Sonntag schaut die DJK Lintfort vorbei. Zeitgleich stehen sich der TuS Xanten und Borussia Veen gegenüber. Ossenberg erwartet schon morgen Büderich. Von Detlef Kanthak

Ganz schön viel Kuddelmuddel gibt's zur Zeit in der Kreisliga A. Eine Begegnung des sechsten Spieltags wurde bereits am Mittwoch ausgetragen, ein Nachholspiel folgte gestern, und schon morgen geht es mit dem Duell zweier Aufsteiger weiter. Am Sonntag folgen die restlichen Partien

Viktoria Alpen hat mit dem 2:2 beim SV Orsoy die Rückkehr an die Tabellenspitze verpasst. Ohnehin hätte die Mannschaft nicht damit rechnen dürfen, das Feld auch nach dem Ende des Spieltags anzuführen. Spitzenreiter VfB Homberg II erwartet den SV Millingen, in dessen Haut man derzeit nur ungern stecken möchte. Fünf Spiele, kein Punkt, und die Perspektiven vor dem Gang an den Rheindeich sind auch alles andere als rosig.

Trainer Markus Hierling muss angesichts seiner dünnen Personaldecke einmal mehr jonglieren, um elf fitte Balltreter auf den Platz zu schicken. "Uns bleibt im Augenblick nichts anderes übrig, als dienstags und donnerstags ordentlich zu trainieren und sonntags unser Bestes zu geben", sagt er. Erst in rund einem Monat, so glaubt er, kann er mit den Rückkehrern Henning Rohrbach, Kamil Franke, Sandro Wolski, Christoph Schneider und David Schmengler wieder eine konkurrenzfähige Auswahl stellen.

Keinen Boden auf die Tabellenspitze verlieren wollen die mit dem VfB II punktgleichen Verfolger Preußen Vluyn (daheim gegen den starken Neuling ESV Hohenbudberg) und der SV Sonsbeck II, der beim Rumelner TV gastiert. Das ist mal eine echte Herausforderung für die Nordlichter der Liga: Ausgerechnet in Rumeln bezogen nämlich die Homberg bislang seine einzige Niederlage.

Im Mittelfeld der Tabelle haben sich die Neulinge Concordia Ossenberg und SV Büderich eingerichtet, die sich morgen um 16 Uhr gegenüberstehen. Im vergangenen Spieljahr, als sich die Teams noch in der B-Liga maßen, entschied die Concordia beide Begegnungen deutlich zu ihren Gunsten. Der SVB, gestern noch im Pokalspiel in Baerl gefordert, absolviert derzeit ein anstrengendes Programm. Am Mittwoch steht mit der dann vorgezogenen Partie gegen den VfB Homberg II bereits das vierte Spiel innerhalb von zehn Tagen auf dem Programm.

Erstmals in dieser Spielzeit hat sich der TuS Xanten in der Tabelle vor seinen Nachbarn SSV Lüttingen geschoben. Beide Mannschaften sind bislang allerdings nur bei je fünf Zählern und stecken somit immer noch im unteren Ligadrittel fest. Für den SSV ist das kaum das Maß der Dinge. Von der Konkurrenz gelobt, weil die Lüttinger ein flottes Angriffsspiel aufziehen können, zugleich aber auch geliebt, weil sich in der Defensive immer wieder Fehler einschleichen, die zu Gegentoren führen. 15 sind es schon, kein Träumchen bei nur fünf absolvierten Begegnungen. Am Sonntag reist die DJK Lintfort an, die mit 21 Gegentoren noch schlechtere Werte zu bieten hat. Trainer Thilo Munkes fordert drei Zähler ein, wird aber an die Vorsaison erinnern, als die Punkte in vergleichbarer Situation gegen die Lintforter Vertretung mit 1:2 leichtfertig verspielt wurden.

Borussia Veen stand gestern noch in Asterlagen auf dem Platz, am Sonntag folgt der Auftritt am Fürstenberg. TuS-Trainer Torsten Weis sieht dem Derby gespannt entgegen. Er bangt noch um Viktor Huber, der nach einer Sprunggelenksverletzung erneut einen Schlag auf den Fuß abbekommen hat. Kevin Angenendt hofft derweil nach einem Wespenstich am Auge wieder auf einen klaren Blick.

Quelle: RP
 
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