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Lokalsport
Startelf des SV Budberg stellt sich von selber auf

Budberg. Frauenfußball: Der Niederrheinligist hat große personelle Probleme. Auch beim SSV Lüttingen sieht's nicht rosig aus.

Weitere Ausfälle kann sich die erste Fußball-Frauen-Mannschaft SV Budberg morgen in den 90 Minuten nicht leisten. Der Niederrheinligist tritt ohnehin stark dezimiert die gut einstündige Fahrt zum SV Jägerhaus Linde an. Trotz der dünnen Personaldecke möchte Trainer Mohamed Benkaddour einen ordentlichen Auftritt mit mindestens einem Punktgewinn sehen.

"Ich fahre sicherlich nicht so weit, um mit leeren Händen wieder nach Hause zu kommen", sagte der Coach, der gestern Namen von nur elf einsatzbereiten Spielerinnen auf dem Zettel stehen hatte. Halima Douz, Julia Faupel und Dorthe Engbers weilen im Urlaub. Alexa Steffans ist privat verhindert. Für Yvonne Hoff wird wieder Sabrina Fricke im Tor stehen.

Ob Franzi Keuter in der Abwehr da ist, ist fraglich. Auch der Einsatz von Claudia vom Eyser ist noch nicht geklärt. Die defensive Mittelfeldspielerin war unter der Woche krank. Dafür werden in der Verteidigung wieder Chantal Schmitz und Marie Schneider auflaufen.

Sachlich, nüchtern fiel die Analyse der jüngsten 1:5-Pleite des Landesligisten SV Budberg II aus. "Der Gegner war gedanklich einen Tick schneller", fasste Trainer Daniel Kühn das Ergebnis zusammen. Die Erwartungshaltung zuhause gegen den HSC Berg schraubt er aufgrund der veränderten Personallage allerdings zurück. Neben Lisa Zahn und Nina Hegmann muss der Landesligist auf drei weitere Stammkräfte verzichten. Dementsprechend defensiv wird die Anfangsformation aufgestellt. Für Keeperin Bergmann wird voraussichtlich Nicole Fabricius im Kasten stehen, damit sich nicht wieder Feldspielerin Cora Landwehrs die Handschuhe anziehen muss. Kapitänin Svenja Grootz fehlt rechts in der Abwehrreihe. Für die verhinderte Stürmerin Annika Michel könnte Zoe Lottes in der Spitze beginnen. Hinter ihrem Einsatz steht jedoch auch noch ein kleines Fragezeichen.

Statistisch gesehen ist der SSV Lüttingen auf heimischem Kunstrasen eine echte Macht. Die Bezirksliga-Fußballerinnen haben zuhause noch kein Spiel verloren. "Es wäre extrem wichtig, jetzt nachzulegen", sagte Trainer Burkhard Euwens mit Blick auf die Tabelle. Die Fischerdörflerinnen sind im Abstiegskampf punktgleich mit dem morgigen Gegner Alemannia Pfalzdorf. Die Personalaussichten sind jedoch erneut mehr als bitter. Ob die Gastgeberinnen überhaupt zu elft sind, ist noch unklar. Zu den Langzeitverletzten kommen die Ausfälle von Jenny Winkels, Sophie Euwens, Nadine Pauschert sowie Pia und Karla Beuckmann.

(SK)
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