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Lokalsport
Suras Aussetzer spielentscheidend

Alpen. Fußball-Kreispokal: Scherpenberg deklassierte Alpen im Viertelfinale mit 6:1.

Am Ende wurde es dann doch sehr deutlich. Mit 1:6 (1:2) unterlag Viktoria Alpen Bezirksligist SV Scherpenberg auf heimischer Anlage im Kreispokal-Viertelfinale. Dabei wussten die Hausherren in der ersten Halbzeit zu überzeugen.

Gegen den Favoriten hielt der A-Liga-Tabellenführer zunächst gut mit und ließ sich auch vom 0:2-Rückstand nicht aus der Fassung bringen. Mit dem Halbzeitpfiff gelang Nils Speicher der nicht unverdiente Anschlusstreffer. Doch nach dem Seitenwechsel lief dann so einiges schief aus Alpener Sicht.

Zentral für den Ausgang der Partie war die Rote Karte für Marcel Sura nach einer guten Stunde. Der Mittelfeldmotor der Gastgeber hatte den Ball wohl mit Absicht in den Rücken seines Gegenspielers geworfen und musste den Platz nach dieser Unsportlichkeit verlassen. Danach übernahmen die Gäste endgültig das Kommando und schraubten das Ergebnis in die Höhe (72./76./84.). Zu allem Überfluss musste dann auch noch Tobias Esper nach einem Handspiel mit Gelb-Rot vom Platz (86.). Und eine Minute später setzte der SVS mit dem 6:1 den Schlusspunkt. "Nach der Roten Karte war's verdammt schwer. Bis dahin haben wir uns wirklich gut präsentiert", resümierte Viktoria-Trainer Jörg Schütz.

Scherpenberg trifft im Halbfinale am 5. April 2017 auf die Elf von Fichte Lintfort, die zeitgleich bei der DJK Lintfort mit 2:0 gewann.

(JH)
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