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Lokalsport
SV Budberg fühlt sich reif für die Landesliga

Budberg. Die Volleyball-Männer haben einen fast perfekten Saison-Start hingelegt. Sie verabschiedeten sich als Bezirksliga-Spitzenreiter in die Herbstpause. Der Aufstieg ist das erklärte Ziel. Von Rene Putjus

Aller guten Dinge sind drei, heißt es. Eine Redensart, die Daniel Stuers gerne im März nächsten Jahres zitieren möchte. Nämlich dann, wenn die Volleyballer des SV Budberg nach dem letzten Spieltag auf den Landesliga-Aufstieg anstoßen. In der dritten Saison nach Neugründung hat sich die Männer-Mannschaft vorgenommen, endlich aufzusteigen. In der vergangenen Spielzeit wurde dieses Ziel verfehlt. Aktuell sieht's gut aus. Der SVB thront an der Tabellenspitze. Aus den ersten fünf Partien wurden 13 Punkte geholt. In der letzten Begegnung vor den Herbstferien gab's allerdings den ersten Dämpfer. Das Duell beim MTV Krefeld ging trotz einer 2:0-Führung mit 2:3 an die Hausherren.

"Es gibt ja noch ein Rückspiel", sagt Kapitän Stuers. Obwohl die Budberger ohne Neuzugänge in die Saison gegangenen sind, läuft's rund. Die Mannschaft ist eingespielt, am Netz steht eine eingeschworene Einheit, die Automatismen greifen. Stuers: "Der Zusammenhalt ist unglaublich gut. Die meisten kennen sich schon von der Grundschule. Wir sind zu einem echten Team zusammengewachsen." Und die Arbeit des Spielertrainers Timo Bischof, der in der Jugend des Moerser SC ausgebildet wurde und in Budberg die Position des Liberos übernimmt, macht sich bemerkbar. Zwölf Spieler bilden den Kader. Tristan Krebs, der zweite Zuspieler, ist aus Studiengründen nicht mehr dabei. Stefan Kress, der zweite Diagonalangreifer, hat bis jetzt wegen einer Verletzung ausgesetzt.

Doch auch ohne Verstärkungen zeigen die Budberger ansehnlichen Volleyballsport. Ganz stark war der Auftritt gegen die junge "Dritte" des Moerser SC. Die beiden Teams boten den Zuschauern eine Partie auf hohem Niveau. Der SVB setzte mit dem 3:0 ein Ausrufezeichen. Letzter Prüfstein vor der Pause waren die Krefelder, die Stuers mit zu den Aufstiegsaspiranten zählt. Erst als der Gegner personell umgestellte hatte, verloren die Budberger ihre spielerische Linie. Immerhin nahmen sie einen Punkt mit nach Hause, der in der Endabrechnung noch wichtig sein könnte. Das Bischof-Team unterlag mit 2:3 (25:19, 25:22, 15:25, 16:25, 7:25.). Ein Beinbruch war's aber nicht. Der SVB ist gefestigt genug, als sich davon vom eingeschlagen Weg abbringen zu lassen.

"Diesmal müssen wir den Aufstieg einfach schaffen", so Stuers. Für den Erstplatzierten geht's auf direktem Weg in die Landesliga, der Zweite kann's über den Umweg Relegationsrunde schaffen. Der 29-jährige Diagonalangreifer erinnert an die Vorbereitungspartie gegen den Landesligisten Rumelner TV, die zwar mit 2:3 verloren wurde, "aber ein Match auf Augenhöhe" war.

Die Volleyballer haben sich als Gruppe der Turn-Abteilung im SVB längst etabliert. Dr. Peter Houcken, der Vorsitzende des Gesamtvereins, wurde schon bei einigen Meisterschaftsspielen gesichtet. Auch er wird den Budberger Volleyballern die Daumen drücken, dass es in dieser Saison mit dem Sprung in die Landesliga klappt. Neun Partien stehen noch aus. Den nächsten Schritt in Richtung Aufstieg will der SVB am nächsten Spieltag (11. November) in Hüls gegen Schlusslicht Rumelner TV II zurücklegen.

Quelle: RP
 
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