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Lokalsport
SV Budberg möchte mit der Aufholjagd in Köln beginnen

Budberg. Frauenfußball: Das Regionalliga-Schlusslicht muss allerdings auf zwei Stammspielerinnen verzichten. Von Stefanie Kremers

Der unbedingte Wille, in der Regionalliga zu verbleiben, ist weiterhin da bei den Fußballerinnen des SV Budberg. Morgen geht das Unterfangen Klassenerhalt für die Elf von Rainer Vervölgyi in der Rückrunde weiter. Das Niederrheinpokal-Aus möchte der Coach nicht zu hoch hängen und konzentriert sich stattdessen auf die Meisterschaft.

"Wir wissen selbst, dass das eine Lehrstunde für uns war und wir kein Spiel gewinnen werden, wenn wir nicht gewisse Tugenden rausholen", schloss der Coach mit dem FVN-Pokal ab. Im Ligabetrieb zählt für das Schlusslicht jeder Zähler. "Wir müssen sieben Punkte aufholen, um überhaupt dran zu sein", weiß Vervölgyi, dass noch ein langer Weg vor seiner Mannschaft im Abstiegskampf liegt. Morgen reist der SVB zm Siebten Fortuna Köln. Verzichten müssen die Budbergerinnen mit Hue Cao und Nadine Spitalar auf zwei wichtige Stammkräfte. Auch erinnert sich der SVB noch an die schnellen Kölner Flügelspielerinnen, die langen, gefährlichen Bälle in die Sturmspitze und den körperlichen Einsatz des Gegners, die den Neuling eiskalt überraschten. "Wir wissen jetzt, wo ihre Stärken liegen. Wir müssen eine Balance finden. Da wir sehr offensiv ausgerichtet sind, passiert es schon mal, dass wir hinten unsortiert sind", so Vervölgyi. Umso wichtiger wird es, dass die Gäste morgen an ihrer bisher mageren Torausbeute arbeiten.

Wo die Bezirksliga-Fußballerinnen des SSV Lüttingen nach der Winterpause stehen, wissen sie selbst noch nicht. Aufgrund zahlreicher krankheitsbedingter Ausfälle war die Trainingsbeteiligung rar. Trotzdem ist Coach Burkhard Euwens vor der Partie zu Hause gegen Alemannia Pfalzdorf optimistisch. "Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse war der Platz in Pfalzdorf oft gesperrt", weiß Euwens. Daher sieht er für beide Teams die gleichen Voraussetzungen. Die Fischerdörflerinnen setzten auf ihren Heimvorteil.

Viel hat der SV Budberg II in der Vorbereitung ausprobiert. Dementsprechend ist Trainer Daniel Kühn optimistisch, dass der Bezirksligist gewappnet ist. "Wir werden versuchen, mindestens genauso erfolgreich zu sein wie in der Hinrunde", lautet seine Ansage. Morgen am späten Nachmittag gastiert Viktoria Anrath beim Tabellenzweiten. In der Hinrunde ließ die Kühn-Elf dort nichts anbrennen. Yvonne Peetz, die aus der Erstvertretung kam, ist zum Auftakt krank. Topstürmerin Nina Hegmann sitzt noch bis zum 16. März eine Rot-Sperre ab.

Quelle: RP
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