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Lokalsport
SV Millingen - ein Verein geht neue Wege

Lokalsport: SV Millingen - ein Verein geht neue Wege
FVN-Präsident Peter Frymuth (3. von rechts) im Gespräch mit den Vertretern des SV Millingen (von links) Wolfgang Klauß, Rainer Lempert, Ulrich Glanz, Angelika Glanz, Mario Heinen, Sascha Spang sowie Franz-Peter Mölders, dem Vorsitzenden des Fußballkreises Moers (2. von links) und Hans-Dieter Wichert, dem Ehrenvorsitzenden des Fußballkreises Moers (5. von links verdeckt). FOTO: FVN
Millingen. Fußball: Hoher Besuch auf der Platzanlage an der Jahnstraße: Der Präsident des Fußballverbands Niederrhein, Peter Frymuth, traf sich mit Vereins- und Kreisvertretern zum Vereinsdialog im Rahmen des DFB-Masterplans. Von Nils Jansen

Ulrich Glanz begrüßte zum zweiten Vereinsdialog im Fußballkreis Moers eine fünfköpfige Delegation des Fußballverbands Niederrhein (FVN) um Verbandspräsident Peter Frymuth und dem neuen Kreisvorsitzenden Franz-Peter Mölders sowie dem Ehrenkreisvorsitzenden Hans-Dieter Wichert auf der Platzanlage an der Jahnstraße. "Wir freuen uns, dass wir diese Gelegenheit wahrnehmen können und hoffen auf einen spannenden Abend", so der 1. Vorsitzende des SV Millingen zu Beginn des Treffens.

Beim Rundgang über das Vereinsgelände konnten sich die Gäste ein sehr gutes Bild von den Rahmenbedingungen auf der weitläufigen Anlage machen. Neben zwei Rasenplätzen, dem Vereinsheim und den Umkleidekabinen gibt es Spielmöglichkeiten für Kinder sowie drei Tennisplätze. Das Tennis-Clubheim wurde bereits in das Fußball-Clubheim integriert. Weitere Umgestaltungen werden derzeit angedacht.

Neue Wege wurden auch im Bereich der Jugendabteilung unter der Führung von Angelika Glanz beschritten. Seit vier Jahren beschäftigt der Verein jährlich einen "FSJler", der den Verein bei Kooperationen mit Kindergärten und Schulen unterstützt. Die Maßnahme hat sich positiv ausgewirkt, da die ehemaligen FSJler nach Beendigung ihres "Freiwilligen Sozialen Jahres" in unterschiedlichen Funktionen im Verein verblieben sind.

Während ihrer Zeit beim SV Millingen entsendet der Verein die FSJler in die Sportschule Wedau, um sich dort im Rahmen des Lehrgangs "Teamleiter Kinder" und der C-Lizenz-Ausbildung weiterzubilden. "Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie ein Verein sich im Wandel der Zeit verändert, neue Wege geht und damit aktuelle Herausforderungen annimmt", lobte Peter Frymuth die Initiative des Vereins.

Die Themen Spielbetrieb, Finanzen, Schiedsrichter und Qualifizierung standen auf dem Programm. Der Themenblock Spielbetrieb wurde dabei besonders intensiv beleuchtet: Spielansetzungen, Rahmenterminplan, DFBnet bis hin zum Spielbetrieb der Alten Herren. Den Verband möchte der SV Millingen bei der Wahrnehmung des Qualifizierungs- und Kurzschulungsangebots zukünftig noch stärker in Anspruch nehmen. Ulrich Glanz betonte, dass die Vereinsmanager-Fortbildungen sehr hilfreich und kommunikativ sind. Darüber hinaus standen die Möglichkeiten der Vereine im Rahmen der Amateurfußball-Kampagne und "fussball.de" auf der Agenda. Dabei begeisterten die Spielankündigungsplakate sowie die Flyer und Poster für die Suche nach ehrenamtlicher Unterstützung und sollen ab jetzt - vor allem im Jugendbereich - verstärkt eingesetzt werden.

Ulrich Glanz zog am Ende der Dialogs ein positives Fazit: "Wir konnten Kritik zu dem ein oder anderen Punkt äußern, haben aber auch für uns und unsere tägliche Arbeit einige hilfreiche Anregungen erhalten. Wir freuen uns darüber, dass wir die Gelegenheit zum Vereinsdialog bekommen haben.

Für FVN-Präsident Peter Frymuth war es eine facettenreiche Veranstaltung im Kreis Moers: "Ein Abend mit interessanten und spannenden Diskussionen, für die ich mich bei allen Beteiligten bedanken möchte. Der SV Millingen ist ein gut strukturierter Verein mit Ideen für neue Wege. Hier überlegt man, wie neben dem Fußball noch mehr Leben auf der Platzanlage entstehen kann. Auch die Einbindung eines FSJlers in die Vereinsarbeit zeigt, dass der Verein mit der Zeit geht. Wir freuen uns, wenn unser umfassendes Kurzschulungsangebot noch mehr in Anspruch genommen wird".

Für Franz-Peter Mölders war es der erste Vereinsdialog: "Das Format und der Ablauf des Abends hat mir gut gefallen. Es ist sinnvoll, zunächst die Örtlichkeiten zu betrachten und die handelnden Personen kennenzulernen, auch wenn die Kreisvertreter ihre Vereine bereits bestens kennen. Das Treffen hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit aller Ebenen sehr wichtig ist, um im gemeinsamen Interessengebiet Fußball das bestmögliche zu erreichen. Eine funktionierende Kommunikation ist dafür unabdingbar.

Quelle: RP
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