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Lokalsport
SV Millingen fängt sich sieben Gegentreffer ein

Lüttingen/Millingen. Fußball-Kreisliga A: In Rheinhausen gab's nichts zu holen. Der SSV Lüttingen musste sich Homberg II mit 2:5 beugen.

Eigentlich ging die Partie für den SSV Lüttingen in Homberg wunderbar los. Es lief die zehnte Spielminute, als Maik Schmitz kurz vor dem Strafraum gefoult wurde. Eine Freistoßposition wie gemalt für den Spezialisten Bastian Schulz. Wie schon gegen Ossenberg legte sich der "Zehner" den Ball zurecht und brachte ihn unhaltbar im VfB-Gehäuse unter. Es blieb jedoch eins der sehr wenigen Highlights aus Lüttinger Sicht. Nach der Führung übernahm Homberg II das Kommando und zeigte spielerisch Klasse. "Eigentlich standen wir gut, kassierten dann aber dumme Gegentore", ärgerte sich Kapitän Fabian Wenten, der den im Urlaub weilenden Thilo Munkes vertrat. Unstimmigkeiten nach einem Freistoß (34.) und ein Elfmeter (37.) führten zur VfB-Führung. Mit dem 3:1 (42.) gelang den Hauherren noch vor der Pause eine kleine Vorentscheidung. Nach dem Seitenwechsel bäumte sich der SSV zwar auf, kam jedoch kaum gefährlich vor das Tor. Stattdessen sorgte Luca Palla (61./65.) mit seinen Treffern drei und vier für klare Verhältnisse. Das 2:5 durch Janik Schweers war nur noch Ergebniskosmetik. "Abhaken und auf Veen am Samstag gucken", lautete die Devise von Wenten.

Einen Abend zum Vergessen erlebte der SV Millingen beim VfL Rheinhausen mit einem 0:7 (0:4). Der Außenseiter musste ab der 50. Minute verletzungsbedingt in Unterzahl agieren und war dann, gegen den ohnehin deutlich überlegenen VfL, endgültig chancenlos. Kamil Franke und David Schmengler mussten den Platz vorzeitig verlassen. "Wir haben das Beste aus der Situation gemacht. Höchsten Respekt dafür, wie sich die Jungs aufgeopfert haben", sagte Obmann Rainer Lempert, der den erkrankten Coach Markus Hierling vertrat. Der SVM war dem Druck der Hausherren zu keiner Zeit gewachsen. "Das wir nicht noch höher verloren haben, haben wir auch unserem Torhüter Marc Lauderbach zu verdanken", konnte Lempert immerhin auch noch ein Lob am späten Abend loswerden.

(JH)
 
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