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SV Orsoy liefert starken Auftritt ab

Lokalsport: SV Orsoy liefert starken Auftritt ab
Erkans Ayna (l.) traf zum 2:0 für den SV Orsoy, Sandro Wolski (r.) spielte mit dem SV Millingen remis. FOTO: Armin Fischer
Kreis. Fußball-Kreisliga A: Der Tabellendritte setzte sich mit 3:0 in Homberg durch. Der SV Sonsbeck II schenkte dem VfL Rheinhausen sieben Treffer ein. Alpen, Budberg Lüttingen und Veen verloren, während Millingen remis spielte. Von V On Detlef Kanthak

Momentan dürfte es keine Freude sein, gegen den SV Sonsbeck II antreten zu müssen. Nachdem der Tabellenzweite der Fußball-Kreisliga A zuletzt Alemannia Kamp bereits zwölf Tore eingeschenkt hatte, musste der VfL Rheinhausen, immerhin noch mit Ansprüchen im Aufstiegsrennen angereist, mit 7:0 (3:0) geschlagen nach Hause fahren. Trainer Stefan Kuban sah einmal mehr viel Spielfreude bei seinen Akteuren, musste allerdings auch tief durchatmen, nachdem Torhüter Jonas Grüntjens nach 14 Minuten einen möglichen Rückstand verhinderte.

Dann aber fielen die Treffer: Dominic Albers eröffnete den Torreigen in der 17. Minute, dem Niklas Maas das 2:0 folgen ließ. Mit drei Treffern in Folge erhöhte Philipp van Huet, ehe Ken Klemmer per Strafstoß und Tobias Lorscheider den Endstand herstellten. Grüntjens, zweiter Keeper der Sonsbecker "Ersten", wird auch am Montag im Derby in Lüttingen das Tor hüten. Verzichten muss Kuban auf die nach ihren fünften gelben Karten gesperrten Norman Kienapfel und Florian Terlinden.

Den Luxus eines verschossenes Elfmeters durfte sich der SV Orsoy leisten, der dennoch mit 3:0 (1:0) beim VfB Homberg II die Oberhand behielt. Erkan Ayna verpasste die Führung, die Jonas Baumbach kurze Zeit später nachholte. Nach dem Wechsel war Ayna nach feiner Vorarbeit von Ulas Özpolat dann doch noch zur Stelle, den dritten Treffer ließ Dustin Brands folgen. Trainer Frank Pomrehn sagte: "Das war von Beginn an ein starker Auftritt."

Die erste Niederlage des Jahres musste Borussia Veen gegen die SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen akzeptieren. Leicht wird dies nach dem 1:2 (1:2) nicht gefallen sein, denn es sei, so Co-Trainer Bodo Jachmanowski, doch eine "unglückliche" Niederlage gewesen. Kai Möller schoss die "Krähen" nach 14 Minuten in Führung, ehe die Mannschaft beim Ausgleich (32.) vergeblich auf den Abseitspfiff wartete. Vier Minuten später soll Frederik Brammen seinen Gegenspieler gefoult haben; der Veener war anderer Meinung, was das 1:2 per Strafstoß aber nicht verhinderte. Auch im zweiten Abschnitt waren die Gastgeber das tonangebende Team, vermochten die Defensive der routinierten Gäste aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Seine dritte Niederlage in Folge musste der SV Budberg hinnehmen. Beim Tabellenführer MSV Moers gab es ein 1:2 (0:1). Beide Mannschaften überboten sich nicht unbedingt mit kreativen Ideen, so dass das vermeintliche Spitzenspiel doch mehr von seinen Emotionen lebte. War die MSV-Führung vor der Pause noch gerechtfertigt, so präsentierte sich der SVB nach dem Wechsel als die bessere Mannschaft, die nach einem Torwartfehler aber das 0:2 hinnehmen musste. Dennis Balzer verkürzte mit einem direkt verwandelten Freistoß.

Mit einem 1:1 (0:0) gegen den FC Rumeln-Kaldenhausen wahrte der SV Millingen seine gute Position im Tabellenmittelfeld. In einer gleichermaßen umkämpften wie unterhaltsamen Partie mit Chancen auf beiden Seiten schoss Patrick Bloch den SVM in Führung (55.). Acht Minuten vor dem Spielende glichen die Gäste aus. Am Montag muss sich der SVM mit dem zweiten Rumelner Vertreter auseinandersetzen. Der Rumelner TV wartet mit nach seinem 10:0-Sieg in Asterlagen mit breiter Brust.

Viktoria Alpen zog mit 0:3 (0:2) gegen den FC Meerfeld den Kürzeren. In Erinnerung bleiben wird eine gute Startphase des Aufsteigers, die aber zweimal in der Abwehr nicht überzeugte. Auch der kuriose Platzverweis von Marcel Sura wird noch diskutiert: Jonas Feuchter beging in der 76. Minute das Foul, die gelbe Karte bekam aber Sura zu sehen. Und weil zuvor schon einmal verwarnt, wurde daraus die Ampelkarte, die ihn im Spiel am Ostermontag bei Schlusslicht Alemannia Kamp hinter die Bande verbannt. Ebenfalls nicht dabei sind Tobias Esper (fünfte Gelbe) sowie Dominic Jung (Osterurlaub).

Wie geprügelte Hunde saßen die Spieler des SSV Lüttingen nach Abpfiff ihrer Partie bei Preußen Vluyn in der Kabine. Die 89. Minute bescherte ihnen eine unglückliche 0:1 (0:0)-Niederlage. "Es ist wie verhext", ärgerte sich auch Trainer Thilo Munkes. Der SSV hatte nicht viel verkehrt gemacht, die Preußen früh gestört und das Geschehen zumeist in die Vluyner Hälfte verlagert. Das Manko, vor dem gegnerischen Tor kein Feuerwerk zu entfachen, blieb allerdings ebenfalls unübersehbar. Gegen Sonsbeck II sieht Munkes seine Auswahl nicht unbedingt in der Pflicht, zu punkten.

Quelle: RP
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