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Lokalsport
SV Orsoy wird am Fürstenberg vorstellig

Kreis. Fußball-Kreisliga A: Drei Norderbys prägen den dreigeteilten ersten Spieltag. Budberg erwartet morgen Sonsbeck II. Am Sonntag spielt Absteiger Xanten gegen den SVO und Millingen gegen Veen. Von Detlef Kanthak

Schöne Grüße vom Murmeltier. Wenn es um den Saison-Auftakt geht, dann schauen der SV Budberg und SV Sonsbeck II morgens auf den Wecker und wissen, dass sie am Nachmittag den ersten Auftritt der Spielzeit gegeneinander bestreiten werden. Zum dritten Mal in Folge bereits stehen sich beide Mannschaften am ersten Spieltag Auge in Auge gegenüber.

Was mit einem Sieg des SVS II, damals noch in gemeinsamer Verbundenheit in der Bezirksliga begann, setzte sich vor einem Jahr, nach dem gemeinsamen Abstieg in die Kreisliga A, mit einem Budberger Erfolg fort. Die Voraussetzungen für den dritten Startvergleich sind auf beiden Seiten mit guten Ergebnissen aus der Vorwoche gegeben. Budbergs Trainer Patrick Jetten, der auch bei ersten Aufeinandertreffen vor zwei Jahren schon auf der Bank saß, durfte sich über einen 4:0-Pokalerfolg über Lüttingen freuen. Ein wichtiger Sieg, denn "so können wir mit einem guten Gefühl in die Saison starten". Tim Beerenberg und Benedikt Franke fehlten, das Duo hätte Jetten am Samstag gerne dabei. Ansonsten dürfte der Kern der Mannschaft stehen. "Ich werde nach dem 4:0 nicht hingehen und gleich sechs Mann aus dem Team nehmen", sagt er.

Stefan Kuban durfte mit dem Sonsbecker Team nicht im Pokal ran, sondern lud sich den Bezirksligisten SV Hönnepel/Niedermörmter II zum freundschaftlichen Test ein. Es gab einen 2:1-Sieg und die Erkenntnis, dass sein Team zwar nicht zahlenmäßig stark aufgestellt ist, dafür aber gut in Form zu sein scheint.

Los geht's mit der A-Liga bereits am heutigen Abend. Der SV Neukirchen feiert im Eröffnungsspiel seine Rückkehr nach zweijähriger Abstinenz mit dem Heimspiel gegen den Lokalrivalen Preußen Vluyn. Neben der Partie in Budberg stehen morgen zwei weitere Begegnungen auf dem Programm. Der SSV Lüttingen ist dabei: Für die in der letzten Saison soeben noch geretteten Fischerdörfler soll mit dem Spiel beim Rumelner TV gleich der Startschuss für eine erfolgreichere Spielzeit fallen. "Wir haben uns spielerisch weiter entwickelt", fasst Trainer Thilo Munkes die Vorbereitung zusammen. Beim 0:4 in Budberg fehlten Fabian Wenten, Maik Schmitz und Mirko Poplawski. "Ich hoffe, dass sie dabei sein können", sagt der Coach, der aber auf den rot-gesperrten Jerome Niehues verzichten muss.

Zwei Nordderbys prägen das Bild des Sonntags im dreigeteilten ersten Spieltag. Bezirksliga-Absteiger TuS Xanten wird sofort ins kalte Wasser geworfen, wenn Meisterschaftsfavorit SV Orsoy anreist. Gleich viermal hat Gerd Wirtz, der Übungsleiter der Hausherren, seine Mannen in dieser Woche auf den Trainingsplatz gebeten. Da wurde geredet und geübt, um bestehende Mängel im letzten Moment noch aufzuarbeiten. "Es gibt einige Bereiche, die wir noch verbessern müssen, um nicht abgeschossen zu werden", befürchtet Wirtz, der Rotsünder Deniz Agci ersetzen muss. Der SVO durfte sich beim Pokalspiel in Kapellen den Luxus leisten, die angeschlagenen Ercan Kiraz, Dominik Hahn und Jeffrey Preuß für die Saison-Premiere zu schonen.

Auch der SV Millingen hat noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt. Beim Pokal-Aus in Rumeln fehlten Henning Rohrbach, Kemil Franke, Steffen Dufhaus und Volker Linßen, die im Schlager gegen den Nachbarn Borussia Veen wieder im Kader stehen. Die Gäste bezahlten ihren Pokalsieg in Baerl mit Verletzungen von Nick Nolte und Patrick Bertsch. "Wir müssen abwarten, wer spielen kann", sieht Trainer Ulf Deutz dem Auftaktspiel mit gemischten Gefühlen entgegen.

Für Viktoria Alpen begann die Saison mit einem 9:1-Schützenfest im Pokalspiel gegen den Rumelner TV, für den TuS Asterlagen dagegen mit sieben Gegentoren in selbiger Veranstaltung. "Auf beide Ergebnisse sollten wir nicht so viel setzen", sieht Trainer Jörg Schütz dem Auftritt seiner Auswahl im Duisburger Westen dennoch mit gemischten Gefühlen entgegen. "Die Meisterschaft ist eine andere Größe", dämpft er jeglichen Übermut. Der angeschlagene Tobias Esper signalisierte nach dem Pokalspiel, dass sein Trainer mit ihm rechnen darf.

Quelle: RP
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