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SV Sonsbeck auf dem Weg nach oben

Lokalsport: SV Sonsbeck auf dem Weg nach oben
Geht keinem Kopfballduell aus dem Weg: Felix Terlinden wird morgen in die Anfangsformation des SV Sonsbeck zurückkehren. FOTO: Fischer (Archiv)
Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Die Elf von Trainer Thomas Dörrer ist seit sieben Partien ungeschlagen. Mit einem "Dreier" bei Duisburg 1900 würde das Team auf Rang sechs vorrücken. Die personelle Lage entspannt sich. Von Rene Putjus

Spätestens durch den 2:1-Erfolg am Mittwoch in Amern hat sich der SV Sonsbeck aller Abstiegssorgen entledigt. Das Team von Trainer Thomas Dörrer, das einen gefestigten Eindruck macht, darf den Blick nach oben richten und kann morgen in der Tabelle einen weiteren Platz gutmachen. Sollten die Rot-Weißen auswärts Duisburg 1900 bezwingen, würden sie diesen Gegner hinter sich lassen und dessen sechsten Rang einnehmen. Ein Gedanke, der Dörrer gefällt. Der Coach ist mit seiner Mannschaft seit sieben Spielen ungeschlagen und muss sich auf dem Rasen des DSV nicht verstecken.

Zumal sich die personelle Situation entspannen wird. Felix Terlinden und Sebastian Leurs haben ihren Sperren abgesessen. Zumindest Terlinden kehrt in die erste Elf zurück und nimmt seinen angestammten Platz in der Offensive ein. Urlauber Dennis Schmitz gehört am Sonntag ebenfalls wieder dem Sonsbecker Kader an. Ob Jonas Gerritzen seine Verletzung bis morgen auskuriert hat, bleibt abzuwarten. Womöglich reicht's für ihn zu einem Kurzeinsatz. Es ist erstaunlich, wie der SVS in Amern aufgetreten ist, obwohl sich die Anfangsformation von selber aufgestellte. Auf der Bank saßen lediglich zwei A-Junioren und Keeper Jonas Grüntjens. Die Dörrer-Schützlinge traten mit der richtigen Einstellung auf, nahmen den Kampf an und überzeugten vor allem nach dem Seitenwechsel als kompakte Einheit. "Wir haben uns wieder gesteigert und in der zweiten Hälfte sehr ordentlich gespielt mit Zug zum Tor. Wir hätten sogar schon früher den Sack zumachen können", sagte der Trainer, der seinem Team "ein großes Kompliment" macht. "Mit diesem kleinen Kader ist der Auswärtssieg umso höher einzuschätzen."

In Duisburg wird Dörrer womöglich einigen Spielern eine Verschnaufpause gönnen. Stephan Schneider, Michael Müller und Lukas Vengels klagen seit rund zwei Wochen über muskuläre Probleme in den Oberschenkeln, stellen sich aber in den Dienst der Mannschaft und beißen auf die Zähne. "Wenn's die Personallage zulässt, werde ich die Defensive umbauen."

Der SV Sonsbeck fährt ohnehin hochmotiviert zum DSV 1900. Schließlich hat das Team von Trainer Ralf Kessen den Rot-Weißen in der Hinserie die bislang höchste Heim-Niederlage beschwert. Michael Burda hatte damals dreimal hinter sich greifen müssen, während seinen Vorderleuten kein Treffer gelang. Damals machte die Mannschaft einen verunsicherten Eindruck. Das ist in der Gegenwart nicht mehr der Fall. Das macht auch die Aussage von Dörrer deutlich: "Ich beschäftige mich nicht mit dem Gegner. Sollten meine Jungs die gleiche Einstellung wie in Amern zeigen, wird unsere Serie sicherlich halten."

Quelle: RP
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