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SV Sonsbeck geht auch in Viersen personell auf dem Zahnfleisch

Lokalsport: SV Sonsbeck geht auch in Viersen personell auf dem Zahnfleisch
Sebastian Leurs ist einer von elf einsatzfähigen Feldspielern aus dem Sonsbecker Landesliga-Kader. FOTO: Armin Fischer
Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Trainer Thomas Dörrer stehen heute Abend nur elf Feldspieler aus dem Kader der "Ersten" zur Verfügung. Michael Burda wird Jonas Grüntjens wieder zwischen den Pfosten ablösen. Von Rene Putjus

Es ist wieder so eine Partie, in der sich die Anfangsformation des Fußball-Landesligisten SV Sonsbeck fast von alleine aufstellt. Lediglich mit elf Feldspielern aus dem Mini-Kader plant Trainer Thomas Dörrer für das heutige Aufeinandertreffen auswärts mit dem 1. FC Viersen (Anstoß 19.30). Bei der "Zweiten" kann er sich nicht bedienen, weil sie zeitgleich auf dem Platz steht. Und die Leistungsträger aus der A-Jugend sollen mithelfen, dass Sonsbeck II in dieser Saison in die Bezirksliga zurückkehrt.

"Das macht die Sache für mich nicht einfacher", sagte Dörrer, der angesichts der schwierigen personellen Situation die Anhänger um Verständnis bittet, wenn bei seiner Mannschaft zum Ende der laufenden Spielzeit Formschwankungen auftreten.

"Dennoch sollte unser Ziel sein, den sechsten Tabellenplatz zu verteidigen", so Dörrer, dem gleich zwei wichtige Mittelfeldakteure ausfallen. Ajdin Mehinovic ist verletzt, Stephan Schneider hat gegen den VfB Uerdingen seine zehnte gelbe Karte gesehen und ist für der Partie beim Achten gesperrt. Jonas Gerritzen muss sich wegen muskulärer Probleme weiter mit der Zuschauerrolle begnügen, Timo Kürten wird wegen eines Kreuzbandrisses noch Monate keine Fußballschule anziehen.

In Viersen kehrt Stammkeeper Michael Burda ins Sonsbecker Tor zurück. Jonas Grüntjens, der ihn im Kreispokal gegen den VfL Repelen und am Sonntag gegen Uerdingen vertrat, nimmt wieder auf der Bank Platz. "Jonas hat seine Sache sehr ordentlich gemacht", gab Dörrer dem Youngster Hoffnung auf weitere Einsätze. Welche Feldspieler neben Grüntjens in Viersen dabei sind, war gestern noch unklar. Dörrer schaute sich am Abend das Training der A-Junioren an und wollte danach zwei "Einladungen" an Nachwuchskicker aussprechen.

Um heute auswärts auf dem Kunstrasen der alten Generation bestehen zu können, darf der SVS hinten nicht mehr so anfällig sein. Mit einfachsten Mitteln hatte Uerdingen auf dem tiefen Naturrasen die Rot-Weißen zu oft in Bedrängnis gebracht. In der zweiten Hälfte ging zusehends die Konzentration verloren. "Ich weiß nicht, ob jemand überspielt ist oder ihm die Kräfte ausgehen. Aber es ist nun mal so, dass wir in den nächsten Wochen mit einem Mini-Kader auskommen müssen", meinte der Coach. Sein größter Wunsch: "Die Jungs sollen an die erste Hälfte des Uerdingen-Spiels anknüpfen. Da waren wir dominant."

Quelle: RP
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