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SV Sonsbeck hat noch Luft nach oben

Lokalsport: SV Sonsbeck hat noch Luft nach oben
Jonas Gerritzen (r.) erzielte bereits in der zweiten Minute das 1:0 für den SV Sonsbeck. FOTO: Armin Fischer
Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Die Rot-Weißen mussten sich zum Saison-Auftakt mit einem 1:1 gegen VSF Amern begnügen. Von Rene Putjus

Nur rund 80 Sekunden haben die Fußballer des SV Sonsbeck benötigt, um das erste Tor der Landesliga-Saison zu erzielen. Jonas Gerritzen schoss gestern das 1:0 im Heimspiel gegen VSF Amern. Der Blitzstart weckte bei den Anhängern der Hausherren Erwartungen, die allerdings nicht erfüllt wurden. Einen weiteren Treffer des SVS gab's nicht zu sehen, stattdessen fing sich der Oberliga-Absteiger nach 14 Minuten ein Gegentor. Das Ergebnis hatte bis zum Ende einer mäßigen Begegnung Bestand. "Die erste Halbzeit war ordentlich, allerdings hätten wir einen zweiten Treffer nachlegen müssen. In der zweiten Hälfte wurde unser Spiel immer unruhiger. Die Mannschaft wollte zu viel zu schnell", sagte Trainer Thomas Geist, der zudem die vielen Ballverluste im Spielaufbau bemängelte.

Im Vergleich zum 3:1-Erfolg im Niederrhein-Pokal über Speldorf änderte der Coach die Startelf auf einer Position. Jonas Kremer musste für den schnelleren Felix Terlinden weichen. Der Sonsbecker Plan war, die gegnerische Abwehr, die oft weit aufrückte, mit langen Bällen aus den Angeln zu heben. Doch das funktionierte nur selten. Die Angriffe wurden vor allem nach dem Seitenwechsel zu unsauber vorgetragen. Im Mittelfeld blieb vieles Stückwerk. Der schönste Gegenstoß der Partie führte zum Führungstor. Sebastian Leurs steckte auf Terlinden durch, der den mitgelaufenen Gerritzen in der Mitte sah. Der Stürmer schloss flach in die Maschen ab. Bastian Grütter (19.) sowie Leurs (22.) hätten aus aussichtsreichen Positionen den zweiten Sonsbecker Treffer erzielen können. Da hatte Amern bereits nach einer Ecke ausgeglichen: Der SVS bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, sondern er landete bei Daniel Kawohl, dessen Schuss Nicolas Oelsner ins Netz lenkte. Keeper Michael Burda war machtlos. Der SVS-Keeper hatte zuvor mit einer Glanzparade das 1:1 verhindert (11.); Grütter mit einem Ballverlust den Gegenangriff eingeleitet. In der gesamten Partie brachten sich die Gastgeber mit einer unsauberen Ballverarbeitung und etlichen Fehlpässen immer wieder selber in die Bredouille.

In Hälfte zwei lief noch weniger zusammen. Lediglich eine richtige gefährliche Chance konnten sich die Sonsbecker erarbeiten, als Robin Schoofs nach einem feinen Zuspiel von Aydin Mehinovic einen Schritt zu spät kam und der herausgeeilte VSF-Torhüter Dennis Metten in höchster Not klärte (71.). Während Rückkehrer Mehinovic nach gut einer Stunde eingewechselt wurde, musste Dennis Schmitz, der ebenfalls erst Mitte der Woche verpflichtet wurde, die Begegnung von draußen verfolgen. Seine Spielberechtigung lag noch nicht vor. Der Ex-Kapitän der Sonsbecker sah eine Heimmannschaft, die im Laufe der Partie immer nervöser wurde und zu hektisch ihre Vorstöße vortrug. In der Offensive lief nicht viel zusammen, so dass das Remis letztlich in Ordnung ging, da die Gäste ebenfalls mit etlichen Ballverlusten "glänzten". Fazit: Die Geist-Elf hat ihr Potenzial in der Auftaktpartie nicht ausgeschöpft.

Quelle: RP
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