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Lokalsport
SV Sonsbeck mit einem 4:2-Sieg und besten Eindrücken für den Trainer

Sonsbeck. Mit zwei Vorgaben ist Thomas Dörrer in das gestrige Testspiel des SV Sonsbeck gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter gegangen. Zum einen schwebte dem Trainer des Landesligisten schon ein achtbares Resultat gegen den eine Spielklasse höher, also in der Oberliga antretenden Gast vor. Zum anderen sollte ihm der Übungsabend weitere Eindrücke vermitteln, wie denn Sonsbecks Mannschaft aussehen soll, wenn es für den SVS in zwei Wochen beim Nachholspiel in Amern wieder um Meisterschaftspunkte geht. Von Detlef Kanthak

Beides ist gelungen. Der SVS trat vor 50 Zuschauern lediglich in den Anfangsminuten der Partie abwartend auf, steigerte dann aber Tempo und Sicherheit im Spiel und durfte sich folglich nicht unverdient über einen 4:2 (2:1)-Sieg freuen. Insbesondere der erste Abschnitt der Begegnung sah die Gastgeber mit Vorteilen, die sich auch in zwei Treffern niederschlugen. Felix Terlinden sorgte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze für Sonsbecks ersten Torerfolg in der elften Minute. Nur sechs Minuten später durfte Dörrer an der Seitenlinie erneut die Arme hoch reißen. Maximilian Fuchs nahm geschickt einen Pass auf, ließ schnell noch einen Gegenspieler stehen und lupfte den Ball dann "ganz cool" über den aus seinem Kasten heraus stürmenden Torhüter Nico Hakvoort. Mit zwei Abseitspfiffen unterband der Kamp-Lintforter Schiedsrichter Christoph van Zwamen weitere Einschussmöglichkeiten der Gastgeber, die sich stattdessen in der 34. Minute den Anschlusstreffer durch Goalgetter Andre Trienenjost gefallen lassen mussten. Nach dem Seitenwechsel sorgte Niklas Maas für das 3:1, ehe der zur Pause ins Spiel gekommene SVS-Torhüter Jonas Grüntjens Gelegenheit erhielt sich bei einigen Chancen der Gäste in Szene zu setzen. Drei Minuten vor dem Abpfiff verkürzte der Oberligist durch Benjamin Schüssler, bevor Maas postwendend mit seinem zweiten Treffer des Abends den Endstand herstellte, den Sonsbecks Trainer auch als durchaus "verdient" bewertete.

"Wir haben die bessere Spielanlage gezeigt, einen engagierten Auftritt hingelegt und ein gutes Spiel nach vorne geboten", erklärte Dörrer, der sich über den sicheren Auftritt seiner Defensive ebenso freute wie über die Torgefährlichkeit seiner Stürmer.

Es spielten: Burda (46. Grüntjens), Schoofs, Müller (67. Kürten), Hahn, Vengels, Schneider, Leurs, Schmitz, Terlinden (46. Maas), Gerritzen, Fuchs (46. Mehinovic).

Quelle: RP
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