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SV Sonsbeck muss jetzt die Akzente setzen

Lokalsport: SV Sonsbeck muss jetzt die Akzente setzen
25 Spieler gehören dem Landesliga-Kader des SV Sonsbeck an. Gestern Abend stellte sich das Team - Lukas Vengels und Jonas Gerritzen fehlten - den Anhängern vor. Trainer Thomas Geist (Mitte, 3.v.r.) startet mit seiner Mannschaft morgen um 16 Uhr mit einem Heimspiel in die neue Spielzeit. FOTO: Armin Fischer
Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Die Mannschaft von Trainer Thomas Geist erwartet am Sonntag zum Auftakt der neuen Saison VSF Amern. Von Rene Putjus

Fünf Jahre ist es nunmehr her, dass die Fußballer des SV Sonsbeck zum letzten Mal in der Landesliga ein Punktspiel bestritten haben. Aus dem aktuellen Kader sind damals Michael Müller, Georg Plachta und Dennis Schmitz mit den Rot-Weißen aufgestiegen. Ob Last-Minute-Neuzugang Schmitz, der vorgestern erstmals mit der Mannschaft mittrainierte, morgen in der ersten Saisonpartie auf heimischem Rasen gegen VSF Amern (Anstoß 16 Uhr) im Kader steht, entscheidet sich erst kurzfristig. Die Unterlagen wurden zur Passstelle des Fußballverband Niederrhein geschickt, eine positive Antwort wird für heute erhofft. Der zweite Rückkehrer, Aydin Mehinovic, ist auf jeden Fall spielberechtigt.

Der Offensivakteur war am Donnerstag noch mit der Duisburger Auswahl aus dem Camp der vereinslosen Spieler der Vereinigung der Vertragsfußballer unterwegs und sollte gestern Abend zur Sonsbecker Mannschaft dazustoßen. Trainer Thomas Geist hat schon durchblicken lassen, dass Mehinovic zum sonntäglichen Kader gehören wird. Max Fuchs steht wegen einer Rot-Sperre weiterhin nicht zur Verfügung wie auch Timo Kürten (Nasenbeinbruch). Felix Terlinden ist wieder fit und bietet sich als Alternative für die rechte Mittelfeldseite an. Dort hatte Robin Schoofs im FVN-Pokalspiel gegen den VfL Speldorf den defensiveren Part übernommen. Geist hat indes keinen Grund, die Abwehrreihe mit Michael Müller, Jan-Paul Hahn sowie Lukas Vengels zu verändern.

Im Gegensatz zur Oberliga kann sich der SVS in der neuen Saison nicht nur hinten reinstellen und den Gegner kommen lassen. Die Sonsbecker müssen versuchen, den Takt vorzugeben. Geist hat schon angekündigt, dass seine Schützlinge zu Hause den Anhängern attraktiveren, also offensiveren Fußball zeigen möchten. Die Truppe von VSF Amern, der in der vergangenen Saison erst über die Relegationsrunde der Klassenerhalt gelang, wird sicherlich zunächst abwarten, was die Hausherren so machen. "Wir treffen auf eine homogene Mannschaft mit einigen groß gewachsenen Spielertypen, die gut organisiert ist. Wir dürfen auf keinen Fall den Fehler machen, diesen Gegner zu unterschätzen", sagte Geist. Sein Gegenüber Dennis Sobisz meinte: "Die Sonsbecker sind sehr ambitioniert. Das ist nicht die allerleichteste Aufgabe für uns." Er erhofft sich einen Vorteil aus der Tatsache, einem der Topfavoriten der Landesliga schon am ersten Spieltag zu begegnen: "Alle stehen vor dem ersten Spiel und keiner weiß so genau, wo er steht. Wir wollen schon was mitnehmen." Sobisz ließ den SVS beim 3:1-Erfolg im Niederrheinpokal beobachten: "Das ist eine sehr erfahrene Truppe. Sie stehen hinten kompakt und suchen spielerische Lösungen. Man sieht, dass sie aus höheren Gefilden kommen."

Quelle: RP
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