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Lokalsport
SV Sonsbeck nach sieben sieglosen Spielen gefordert

Lokalsport: SV Sonsbeck nach sieben sieglosen Spielen gefordert
Robin Schoofs macht im Training nachdrücklich auf sich aufmerksam. FOTO: Reichwein
Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Die Rot-Weißen treffen morgen daheim auf Hamborn 07. Trainer Thomas von Kuczkowski verlangt von seiner Mannschaft, den Abstiegskampf anzunehmen. Von Rene Putjus

Jede Trainingseinheit bringt neue Eindrücke. Thomas von Kuczkowski, seit zweieinhalb Wochen Coach des Fußball-Landesligisten SV Sonsbeck, ist daher glücklich darüber, endlich jemanden an seiner Seite zu haben, der ihn bei seiner Tätigkeit auf dem Platz unterstützt. Andreas Bergmann übernimmt die Aufgaben des Co-Trainers. Beide kennen sich gut. Sie haben bei Viktoria Goch und dem TSV Wachtendonk/Wankum zusammengearbeitet. "Nun wird niemand mehr unter- oder überfordert sein", sagte von Kuczkowski vor der nächsten Partie gegen eine Mannschaft, die ebenfalls um den Klassenerhalt kämpft. Denn genau darum geht's jetzt für die Rot-Weißen. "Wer das nicht kapiert, kann in der Kabine sitzenbleiben", meinte der Coach, der mit seiner Elf morgen Hamborn 07 erwartet (Anstoß: 14.30 Uhr).

Nach nunmehr sieben Spielen ohne Erfolgserlebnis gilt es, am Sonntag den Abwärtstrend zu stoppen. Wer in Buchholz, Schwafheim und Repelen nicht gewinnt, muss einige Dinge hinterfragen. Das hat Thomas von Kuczkowski längst getan: "Mein Team schafft es nicht, in der zweiten Hälfte das Tempo hochzuhalten und den Gegner so zu Fehlern zu zwingen." Die Einstellung beim 1:2 in Schwafheim habe jedoch gestimmt. Nur gelingt es der Elf nicht, den vom Coach gewünschten Power-Fußball zu zeigen. "Die Mannschaft muss die Qualität, die sie durchaus hat, auf den Platz bringen. Im Training ist immer ordentlich Zunder drin."

Vor dem Duell gegen die aufgestiegenen Hamborner spricht der Coach von einem "undankbaren Spiel". Umstellungen wird's mit Sicherheit geben. Das ist nach einer Niederlage zu erwarten. Es gibt einige junge Spieler, die sich im Training anbieten. So wie Robin Schoofs (21), den von Kuczkowski vor seinem Wechsel zum SVS nicht kannte. Er sei überdies wissbegierig und hinterfrage Dinge. Positiv aufgefallen sind ihm auch die Stürmer Niklas Maas (21) und Jonas Gerritzen (23) sowie die Youngster Michel Hornbergs (19) sowie Jonas Höptner (20). Doch gerade für sie ist es in einer Situation, wo's sportlich nicht läuft, schwierig, Akzente zu setzen. Da sind umso mehr die Führungsspieler gefragt.

Bis auf Sascha Tenbruck stehen von Kuczkowski alle Balltreter zur Verfügung. Der Trainer muss eine Elf auf den Rasen bringen, die zwingender im Torabschluss ist und das Glück erzwingt. Ein "Dreier" könnte eine Initialzündung für eine Trendwende sein.

Quelle: RP
 
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