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Lokalsport
SVM muss sich mit Remis begnügen, SSV verpasst den Befreiungsschlag

Millingen/Lüttingen. Nach dem 2:2 (1:2) des SV Millingen bei der DJK Lintfort ließen es sich die beiden Trainer nicht nehmen, schnell noch einmal die Lage zu analysieren. "Der eine Punkt nutzt beiden Mannschaften nicht", fasste SVM-Trainer Markus Hierling das nun nicht sonderlich überraschende Ergebnis der kleinen "Afterworkparty" im Clubheim an der Lintforter Franzstraße mit seinem Kollegen Ziya Er zusammen. Beide Teams verbleiben im Ligakeller, die Gäste aus Millingen weiterhin an letzter Tabellenposition. Von Detlef Kanthak

So einig sich die Trainer waren, so unterschiedlich gestaltete sich die Partie. Halbzeit eins ging an die Lintforter, die den schwachen Start der Gäste nutzten, um zwei Mal in Führung zu gehen. Konrad Pfingst gelang der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich, der aber nicht verhindern konnte, dass Hierling die Pause zur etwas lauteren und eher einseitigen Diskussion nutzte. Der SVM kam mit wesentlich mehr Elan aus der Kabine und dominierte fortan. Trotz guter Möglichkeiten langte es aber nur noch zum Remis, das nach dem Kopfballtreffer von Max Pullich nach 62 Minuten amtlich war.

Dem SSV Lüttingen ist es nicht gelungen, den Abstand zu den abstiegsbedrohten Rängen der Kreisliga A zu vergrößern. Gegen den forschen Aufsteiger ESV Hohenbudberg setzte es daheim eine 1:4 (0:2)-Niederlage, die Trainer Thilo Munkes hinterher als "unnötig, weil vermeidbar" bezeichnen sollte. Zwei Fehler warfen die Gastgeber schon nach einer Viertelstunde vorentscheidend zurück. Erst stieg Fabian Wenten sehr optimistisch in einen Zweikampf im eigenen Strafraum ein und verursachte den Elfmeter zum 0:1, dann lag die Außenbahn des SSV frei, so dass nur zwei Minuten später Torhüter Kilian Falk erneut hinter sich greifen musste.

Die Lüttinger Mannschaft wehrte sich gegen die drohende Niederlage, blieb in ihren Bemühungen aber bei überschaubaren Ergebnissen. Janik Schweers traf vier Minuten nach dem Seitenwechsel per Freistoß zum Anschlusstor, weiteren Möglichkeiten stand danach die nicht sonderlich geforderte ESV-Abwehr im Weg. Nach Munkes' Umstellung auf eine Dreierkette kassierten die Gastgeber stattdessen nach 64 Minuten das 1:3, das vierte Gegentor schloss sich nach einem Konter der Gäste wenige Minuten vor dem Schlusspfiff an.

Quelle: RP
 
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