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Lokalsport
SVM verpennt den Start und krempelt dann die Ärmel hoch

Kreis. Fußball-A-Liga: Dem Aufsteiger aus Millingen gelang ein 3:1-Sieg in Homberg. Sonsbecks "Reserve" setzte ihre Erfolgsserie fort. Von Detlef Kanthak

Der SV Sonsbeck II bleibt in der Erfolgsspur. Mit dem 2:0 (0:0)-Erfolg bei der SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen gelang dem Tabellendritten der Kreisliga A der sechste Sieg in Folge. Feinschmecker, die in den vergangenen Wochen durchaus ihren Spaß am Spiel des Bezirksligaabsteigers hatten, kamen diesmal aber nicht auf ihren Genuss. "Eher ein grausames Spiel", befand Thomas Dörrer, der Trainer der Sonsbecker "Reserve". Allerdings eines, wie er meinte, mit einem verdienten Sieger. "Es war nicht berauschend, aber wir haben zum rechten Zeitpunkt das Tempo erhöht und sind zu unseren Chancen gekommen", erklärte. Tobias Lorscheider nutzte die Möglichkeiten zum entscheidenden Doppelschlag in der 63. und 76. Minute. Glück für die Gäste: Die Spielvereinigung vergab bereits im ersten Durchgang einen aus Sonsbecker Sicht fragwürdigen Strafstoß. "Wer weiß, ob wir bei einem Rückstand noch den Hebel hätten umlegen können", atmete Dörrer nach dem Fehlschuss tief durch.

Der SV Millingen benötigte in der Partie beim VfB Homberg II einen Weckruf, ehe das Team zum 3:1 (1:1)-Auswärtssieg gelangte. "Die ersten Minuten haben wir verpennt", sah SVM-Trainer Torsten Weist den Führungstreffer der Homberger schon in der dritten Minute. Dann krempelten seine Spieler allerdings die Ärmel hoch. Mit dem Pausenpfiff traf Henning Rohrbach zum inzwischen längst verdienten Ausgleich, Patrick Bloch legte sofort nach dem Wiederanpfiff das 2:1 hin. Bis zur endgültigen Entscheidung musste der Aufsteiger aber bis in die Nachspielzeit warten, ehe Rohrbach zum 3:1 traf.

Nach 20 Minuten lag Viktoria Alpen im Gastspiel beim FC Rumeln-Kaldenhausen durch die Torerfolge von Dominik Jung und Tobais Esper mit 2:0 in Führung, 70 Minuten nebst Nachspielzeit später aber war die Begegnung mit 2:3 (2:2) verloren. "Wir haben das 3:0 verpasst, der FCR gleicht aus. Wir bestimmen die zweite Halbzeit, der FCR schießt das 3:2", fasste Alpens Trainer Jörg Schütz den für seine Elf alles andere als glücklichen Spielverlauf zusammen. "Wenn wir unsere Chancen versemmeln, wird das eben gnadenlos bestraft", so der Coach.

Als Abdelaziz Zenzoul, Mittelfeldstratege des MSV Moers, den Platz des SSV Lüttingen verließ, stand sein Urteil über das 0:3 (0:2) des SSV und den Sieg des Spitzenreiters fest. "Mit geringem Aufwand den maximalen Erfolg eingefahren", erklärte der Routinier. "Der MSV war spielerisch um Klassen besser", schlug auch Lüttingens Trainer Thilo Munkes in die gleiche Kerbe. Während sich seine Auswahl immer wieder durch technische Unzulänglichkeiten selbst aus dem Spiel nahm, agierte der MSV nach dem frühen 1:0 aus der elften Minute souverän und sicher. Chancen auf Seite des SSV waren eine Seltenheit; so jedenfalls war dem Spitzenreiter diesmal nicht beizukommen.

Quelle: RP
 
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