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Lokalsport
SVS II holt sich in letzter Minute die Punkte

Lüttingen/Orsoy. Fußball-Kreisliga A: Im Verfolgerduell gelang der Sonsbecker Zweitvertretung ein 2:1-Sieg beim SV Orsoy. Der SSV Lüttingen trotzte dem Aufstiegskandidaten aus Meerfeld ein torloses Remis ab. Von Detlef Kanthak

Der SV Sonsbeck II darf sich nach dem 29. Spieltag der A-Liga als Tagessieger unter jenen Mannschaften fühlen, die sich den Aufstieg in die Bezirksliga auf die Fahne geschrieben haben. Die Elf um Trainer Stefan Kuban siegte mit 2:1 (0:1) beim zuvor um einen Rang besser postierten SV Orsoy und liegt nun nur noch einen Zähler hinter dem Tabellenzweiten aus Meerfeld, derin Lüttingen über ein 0:0 nicht hinaus kam.

Der erste Abschnitt des Verfolgerduells am Orsoyer Gildenkamp fand seinen Höhepunkt in den Schlussminuten. Gästespieler Dominic Albers spielte den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand. Strafstoß für den SVO war die eine Strafe, die Gelb-Rote Karte, weil zuvor schon verwarnt, die andere. Matthias Morawin verwandelte den Elfmeter zur Orsoyer Führung in der 44. Minute. "Das war auch verdient", befand Orsoys Trainer Frank Pomrehn, der sein Team im ersten Abschnitt mit Vorteilen sah. "Da sind wir souverän aufgetreten und haben von Sonsbecker Seite nichts zugelassen", so seine Meinung. Was ihm dann aber nicht gefallen konnte, nannte er auch: "Wir haben nach dem Seitenwechsel aus der Überzahl viel zu wenig gemacht." So kam's, dass der SVS II die Gelegenheit erhielt, auf den Ausgleich hinzuarbeiten.

"Wir haben nach der Pause umgestellt und sind offensiver aufgetreten", sah Kuban derweil seine taktischen Vorgaben auf dem Spielfeld auch umgesetzt. Mit der 68. Minute erhielt die Partie ihre entscheidende Wendung. Nach einem Foul zeigte Schiri Fabian Spitzer erneut auf den Elfmeterpunkt - diesmal im Orsoyer Strafraum. Erkan Ayna mochte es nicht glauben: Der Torjäger der Grün-Weißen verdächtigte Spitzer einer gewissen "Labilität" und erhielt dafür die Quittung in Form der Roten Karte. Jan Pimingstorfer behielt die Nerven und glich aus. Beide Mannschaften bemühten sich in der Schlussphase, das Remis zu verhindern. Die Gäste mit Erfolg, denn in der Nachspielzeit landete ein noch abgefälschter Schuss von Elias Merkel im Orsoyer Netz.

Zum zweiten Mal in dieser Spielzeit trennten sich die Mannschaften des SSV Lüttingen und des FC Meerfeld torlos. Allerdings, die gestrige Partie bei den Fischerdörflern war alles andere als ein Langweiler. Der SSV, im Abstiegskampf ebenso wie die Gäste im Kampf um das Bezirksliga-Ticket um jeden Punkt verlegen, präsentierten sich in der Defensive konsequent und durften sich bei guten Chancen des FCM auf ihren Torhüter Martin Sackers verlassen. Auf der anderen Seite boten sich auch den Lüttingern vielversprechende Szenen. Das Manko aber war nicht zu übersehen: Den Gastgebern fehlte dabei zu oft der letzte Pass auf dem Weg zum Tor.

Quelle: RP
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