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Lokalsport
SVS nimmt erfolgreich Revanche beim DSV

Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Klarer 2:0-Sieg der Sonsbecker in Duisburg. Die Serie hat mit 18 Punkten Bestand. Von Nils Jansen

"Ein gepflegter Kunstrasenplatz, schön gleichmäßig, kein Gefälle, aber ein wenig eng", beurteilte Thomas Dörrer den Platz des Duisburger SV 1900 auf der Bezirkssportanlage an der Düsseldorfer Straße. Quasi das krasse Gegenteil zum "Berg-und-Tal-Acker" von Amern am vergangenen Mittwoch Abend (wir berichteten). Allerdings war dies gestern Nachmittag nur eine Randbemerkung des Trainers, denn viel wichtiger war ihm dann doch der glatte 2:0 (1:0)-Erfolg des SV Sonsbeck bei der Mannschaft, die dem SVS in der Hinrunde noch eine 0:3-Heimniederlage beigefügt hatte.

Damit ist die bemerkenswerte Serie seiner Mannschaft nach acht Spielen ohne Niederlage jetzt bei 18 Punkten angelangt - ein Schnitt von 2,25 Zählern pro Partie und damit ein Spitzenwert in der Liga. Allerdings sah es in den ersten 30 Minuten der Begegnung nicht unbedingt danach aus. "Was wir in dieser Phase geboten haben, war viel zu behäbig. Der DSV bestimmte das Geschehen, wir dagegen sind arg ins Schwimmen geraten", so Dörrer. Nur die Chance auf ein frühes Führungstor durch Felix Terlinden in der dritten Minute war ihm da noch in positiver Erinnerung geblieben. Aber bei seinem zweiten entscheidenden Auftritt machte es der quirlige Angreifer in der 29. Minute besser: Ajdin Mehinovic schickte ihn steil in die Spitze, und Terlinden nutzte den Klassepass, um Muhammet Sadiklar im DSV-Tor zu tunneln. Von diesem Moment an nahm Sonsbeck mit dem 1:0 im Rücken das Heft des Handelns in die Hand.

Vorlagengeber Mehinovic erzielte kurz vor dem Pausenpfiff ein Abseitstor. "Aus meiner Sicht war das vollkommen regulär. Das sagen auch alle Augenzeugen, die etwas von Fußball verstehen - zumindest die Freunde des Sonsbecker Fußballs", bemerkte Dörrer schmunzelnd. Er kann im Nachhinein naturgemäß großzügig über eine vermeintliche Fehlentscheidung des Unparteiischen hinwegschauen, denn seine Schützlinge blieben am Drücker. "Einen wesentlich offensivstärkeren Gegner hatten wir nach dem Seitenwechsel erwartet, aber dem war nicht so", sagte der SVS-Coach. Stattdessen blieb seine Elf mit giftigen Konterzügen brandgefährlich. Bastian Grütter sorgte in der 62. Minute für klare Verhältnisse, als er mit einem Volley-Flachschuss das 2:0 erzielte. Lukas Vengels wurde zwar als Torschütze geführt, doch stocherte er das Leder nach einer Rettungsaktion hinter der Linie lediglich ein zweites Mal ins Duisburger Netz. Es folgten noch einige Konterchancen der Gäste, und auch Michael Burda durfte sich im Sonsbecker Tor auszeichnen, aber es blieb beim 2:0 des SVS.

Es spielten: Burda; Schoofs, Vengels, Müller, Hahn, Grütter, Schneider, Mehinovic (65. Leurs), Terlinden (78. Fuchs), Braun (88. Kremer), Gerritzen.

Quelle: RP
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