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SVS setzt in der Rückserie auf Fuchs-Tore

Lokalsport: SVS setzt in der Rückserie auf Fuchs-Tore
SVS-Kapitän Michael Müller, hier im Zweikampf mit dem ehemaligen Sonsbecker Spieler Tobias Kästner, verlor das erste Testspiel mit den Rot-Weißen. FOTO: Fischer, Armin (arfi)
Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Trainer Thomas Dörrer hält große Stücke auf den Mittelstürmer. Zwei Spieler sind verletzt. Von Andre Egink

Die ersten Trainingseinheiten liegen hinter den Landesliga-Fußballern des SV Sonsbeck. Coach Thomas Dörrer ist überzeugt, dass so viel Qualität in dem Kader steckt, dass die Rot-Weißen nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden. "Unser Ziel ist, am Ende der Saison einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen", sagte Dörrer gestern vor dem ersten Testspiel auf heimischem Kunstrasen gegen den SV Schwafheim (siehe unten).

Coach Dörrer möchte die Vorbereitungszeit nutzen, um taktische wie konditionelle Defizite aufzuarbeiten. Seine Schützlinge sollen den Konkurrenten in der Rückrunde mit einer offensiven Ausrichtung entgegentreten, ohne hinten anfällig zu sein. "Wir wollen den Gegner immer unter Druck setzen und vorne Akzente setzen, aber dabei auf keinen Fall die Defensive vernachlässigen. Da müssen wir uns verbessern", erläuterte der Coach, der für die Testspiele überwiegend Gegner aus der Bezirksliga auswählte und in diesen Partien von seiner Elf "eine dominante Spielweise" verlangt. Ein erfolgreicher Rückrunden-Start würde ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt sein, so Dörrer, der die eigene A-Jugend und die anderen Youngster stetig im Blick hat.

Niklas Maas, Jan Pimingstorfer und Lukas Maas werden daher immer mal wieder beim Training der Landesliga-Mannschaft dabei sein. Jedoch sollen die drei weiter in der "Zweiten" Spielpraxis sammeln. "Ihnen gehört sicherlich die Zukunft beim SV Sonsbeck." In der Rückrunde kann Dörrer auch auf 13 A-Jugendliche zurückgreifen, die alle eine Früh-Senioren-Spielerlaubnis besitzen. Mit Jonathan Brilski, Luca Terfloth, Raphael Mandel oder Kosta Jovic stehen weitere Talente in den Startlöchern, die die Qualität für höhere Aufgaben mitbringen.

Dörrer machte nochmals deutlich, dass für die neue Saison nur punktuelle Verstärkungen geholt werden. So sollen immer wieder Kicker aus der eigenen Talentschmiede eingebunden werden. Deshalb ist ihm auch unheimlich wichtig, dass die zweite Mannschaft in die Bezirksliga zurückkehrt. In der Rückrunde erhofft sich der Coach vor allem von Max Fuchs einen Sprung. "Er ist der ideale Mittelstürmer. Ich erwarte von ihm einige Tore." Mit Entwicklung von Keeper Jonas Grüntjens, der hinter Michael Burda die Nummer Zwei zwischen den Pfosten ist, ist der SVS-Trainer hochzufrieden. "Es ist wichtig, dass er Erfahrungen sammelt. Deshalb möchte ich ihn auch mal in der Landesliga spielen lassen." Des Weiteren wünscht sich Dörrer eine verletzungsfreie zweite Halbserie. Aktuell muss er auf zwei Akteure verzichten. Jonas Kremer wird in zwei bis drei Wochen wieder mit dem Lauftraining beginnen. Timo Kürten laboriert noch an einer Knieverletzung. Der Langzeitverletzte Sebastian Leurs ist wieder voll belastbar.

Dörrer und Guido Lohmann, der Sportliche Leiter, sind sich einig darin, dass in der Winterpause kein Geld für neue Spieler ausgegeben werden muss "Ich möchte vielmehr denjenigen, die in der Hinrunde auf nur wenige Einsätze kamen, die Chance geben, sich zu zeigen", sagte der Trainer, der die Sonsbecker Mannschaft in den kommenden Monaten "so formen will, dass sie in der kommenden Saison oben angreifen kann". Ob Dörrer dann an der Seitenlinie stehen wird, bleibt abzuwarten. "Im März werden wir uns zusammensetzen, in aller Ruhe die ersten Rückrunden-Spiele analysieren und besprechen, ob ich dabei bleibe." Jedoch meinte er, dass die Zusammenarbeit mit der Mannschaft und mit Lohmann sehr positiv sei. "Guido und ich haben die gleichen Vorstellungen von Fußball. Jeder hat seinen Aufgabenbereich. Da ergänzen wir uns sehr gut. Und die Trainerarbeit macht mit unheimlich viel Spaß."

Quelle: RP
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