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Lokalsport
SVS-Trainer Dörrer macht andere Landesligisten auf sich aufmerksam

Sonsbeck. Fußball: In drei Partien endet seine Amtszeit in Sonsbeck. Wie es für ihn weitergeht, lässt er offen. Morgen gastieren die Rot-Weißen beim SV Hö./Nie. II. Von Rene Putjus

Der Ärger über die enttäuschende 2:5-Heimklatsche gegen den SV Straelen ist nach zwei Wochen verraucht. Solch einen Auftritt will Thomas Dörrer, dessen Trainertätigkeit beim Landesligisten SV Sonsbeck in drei Spielen endet, allerdings in der Saison-Endphase nicht noch mal miterleben. Morgen geht's zum designierten Absteiger SV Hönnepel/Niedermörmter II (Anstoß 15 Uhr), am 29. Mai gastiert der VfL Repelen im Willy-Lemkens-Sportpark, am 5. Juni verabschieden sich die Rot-Weißen in Speldorf in die Sommerpause.

Dann sollen mindestens 50 Punkte auf der Habenseite sein, sagte Dörrer. Der SVS liegt mit 46 Zählern auf Tabellenrang sieben. Platz sechs ist noch drin. Den nimmt der PSV Lackhausen ein (49). Vor allem ist dem Coach wichtig, dass sich sein Team nicht hängenlässt, "auch wenn die Luft raus ist". Während der Sonsbecker Kader für neue Spielzeit feststeht, weiß Dörrer noch nicht, wie es für ihn weitergeht. Soll er eine Pause einlegen? Anfragen, unter anderen von Vereinen aus der Landesliga, gab's bereits. "Noch war aber das Richtige nicht dabei", so Dörrer, der gestern weitere sagte: "Ich habe meine Aufgabe in Sonsbeck mehr als erfüllt. Die Spielzeit hat aber auch viele Körner gekostet." Der 48-Jährige verspürt keinen Druck und will sich in Absprache mit Ehefrau Dagmar zeitnah entscheiden, ob er eine Auszeit vom Trainer-Dasein nimmt.

Seiner aktuellen Mannschaft gönnt er noch keine Pause. "Wir haben im Training nochmals richtig anständig gearbeitet. Auch wenn Hö./Nie. II so gut wie abgestiegen ist, wollen wir konzentriert und engagiert auftreten." Sebastian Leurs ist verletzt (Sehnenreizung auf dem Spann), Michael Müller privat verhindert und Jonas Grüntjens gesperrt.

Quelle: RP
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