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SVS und Scuderi trennen sich

Lokalsport: SVS und Scuderi trennen sich
Nach nur einer Saison wird Trainer Sandro Scuderi den SV Sonsbeck wieder verlassen. FOTO: Armin Fischer
Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Drei Spieltage vor Ende der Saison steht fest, dass die Sonsbecker Mannschaft zum 1. Juli einen anderen Trainer bekommt. Der neue Coach soll in der nächsten Woche vorgestellt werden. Von Rene Putjus

Am 28. Mai endet die Saison der Fußball-Landesliga. Der letzte Auftritt des SV Sonsbeck vor der Sommerpause auf dem Platz des SV Schwafheim ist für Coach Sandro Scuderi ein Abschiedsspiel. In der kommenden Saison wird ein anderer Trainer an der Seitenlinie stehen. Scuderi hatte im Juli 2016 den Job übernommen. "Nach einer intensiven Analyse der nun ablaufenden Spielzeit sind wir mit Blick auf die Herausforderungen der neuen Saison gemeinsam zu der Überzeugung gekommen, unsere Zusammenarbeit zu beenden", sagte Guido Lohmann, der Sportliche Leiter.

Seit vergangenen Sonntag sind die Aufstiegschancen der Rot-Weißen auf ein Minium gesunken. Zu groß ist der Abstand auf Tabellenplatz eins und zwei. Auch der Relegationsrang liegt nicht mehr in Sichtweite. Lohmann bekräftigte gestern aber, dass die verpasste Oberliga-Rückkehr nichts mit der Trennung zu tun habe. "Niemand hat gesagt, dass die Mannschaft aufsteigen muss. Sie hat eine tolle Saison gespielt."

Allerdings ist ein Leistungsknick in der zweiten Halbserie unverkennbar. Aus 14 Partien holten die Sonsbecker nur 21 Punkte. Die spielerische Leichtigkeit ging abhanden. Es ist keine Konstanz erkennbar. Lediglich 22 Treffer hat der SVS in der Rückrunde erzielt. Dabei wollte der SVS doch in der Offensive effektiver auftreten. Lohmann: "Sandro hat hier eine ungemein engagierte und kompetente Arbeit geleistet, für die wir ihm alle nur danken können. Wir schauen jetzt erst mal voller Tatendrang auf die noch anstehenden Meisterschaftsspiele und das bevorstehende Kreispokal-Endspiel."

Scuderi sagte zum für einige Außenende doch überraschenden Ende seiner Tätigkeit beim SVS: "Für beide Parteien ist es das Beste. Nach langem Hin und Her sind wir zu diesem Entschluss gelangt. Klar habe ich meine Visionen. Wir haben die Schnittpunkte übereinander gelegt. Und es gab halt in einigen Dingen unterschiedliche Auffassungen. Ich habe in Guido einen Freund gefunden - und das wird auch so bleiben."

Die Gespräche mit Scuderis Nachfolger sind weit fortgeschritten. Lohmann ist guter Dinge, dass er schon in der nächsten Woche den neuen Sonsbecker Coach vorstellen kann. "Es ist jemand, der Erfahrungen aus höheren Ligen mitbringt." Der Trainer wird einen kompletten Kader vorfinden. Das Gros der Mannschaft hat für die nächste Spielzeit zugesagt, sich als letzter Balltreter nun auch Dennis Schmitz entschieden, bei den Rot-Weißen bleiben zu wollen. Der Sportliche Leiter geht indes nicht davon aus, dass Spieler im Zuge des Trainerwechsels ihre Zusage zurückziehen.

Kapitän Stephan Schneider bleibt auf jeden Fall dabei: "Sandro ist menschlich ein überragender Typ. Die Mannschaft hat gerne unter ihm trainiert. Nur sind in letzter Zeit die Ergebnisse ausgeblieben. Und wie es im Fußball halt so ist, fehlt dann schon mal die Geduld."

Quelle: RP
 
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