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Lokalsport
Talente aus allen Himmelsrichtungen

Lokalsport: Talente aus allen Himmelsrichtungen
Beim Mini-Basketball-Festival in Xanten kamen alle Kinder zu viel Spielzeit. 27 Mädchen und Jungen waren mit großem Eifer bei der Sache. FOTO: privat
Xanten. Mini-Basketball-Festival: 27 Mädchen und Jungen spielen in Xanten in "Rookie" und "Cracks"-Teams miteinander. Von Rene Putjus

Der Basketballkreis Niederrhein schaut immer wieder gerne mit seinem Mini-Basketball-Festival in Xanten vorbei. Mit einem lauten "Helau" begann jetzt die sechste Auflage in der Halle des Stiftsgymnasiums. "Es ist mittlerweile fast gute Tradition am Niederrhein geworden, dass zu Karneval auch beim Minibasketball der Spaß im Vordergrund steht und das Gewinnen in den Hintergrund rückt", sagte Vorstandsmitglied Ulf Sengutta. So kamen 27 Mädchen und Jungen für zwei Stunden zusammen, um vereinsübergreifend zu spielen.

Die Talente fanden den Weg aus Krefeld, Moers, Kamp-Lintfort und Alpen nach Xanten. Natürlich hatten sich auch Nachwuchsspieler der Romans, dem Basketballclub der Domstadt, gemeldet. Für Sengutta war's "besonders erfreulich", dass zudem Mädchen und Jungen aus der Viktor-Schule vorbeischauten. Der Minibasketballwart des Kreises Niederrhein startete mit kleinen Aufwärmspielchen, um dann die Kinder in zwei Leistungsgruppen - den Rookies und Cracks - aufzuteilen. Daraus bilden sich vier Mannschaften. Das Coaching übernahmen die Trainer Thorsten Tekolf, Katharina Peters, Konrad Beuermann sowie Cal-Lennart Eube aus dem Betreuerteams von Bayer Uerdingen und den Xanten Romans. Auf die Anfänger wurde Rücksicht genommen.

Alle Kinder bekamen viel Spielzeit, um Praxiseindrücke zu sammeln. Am Ende trafen sie sich an der Freiwurflinie, um ihre Resultate zu verbessern. "Das ist vor allem für das persönliche Erfolgserlebnis wichtig", weiß Sengutta. Die Ergebnisse waren fast egal. Vielmehr zählte das gemeinsame Spielen. Alle Teilnehmer durften sich als Sieger fühlen, gaben die Trainer ihnen mit auf den Weg.

Einen Sonderapplaus erntete Schiedsrichter Frederik Peters. Die jungen Korbjäger sollen sich früh mit dem Fair-Play-Gedanken vertraut machen. Daher: Über Unparteiische wird nicht gemeckert. "Sondern man dankt ihnen. Denn ohne Schiedsrichter geht's nicht", sagte Sengutta und schob hinterher: "Da können auch die älteren Basketballer noch was dazulernen." Da pflichteten ihm die Eltern bei, die die Teams bei einer Tasse Kaffee ordentlich anfeuerten.

Das galt auch für das Abschlussspiel. Nach dem Turnier bat Sengutta die Talente zum Freiwurfwettbewerb, für die der Deutsche Basketball Bund etliche Preise gestiftet hatte. In der Kategorie der Rookies belegte Jonny Ruan den ersten, Noah Nast den zweiten und Viktor Otten den dritten Platz. Bei den Cracks verwandelte Maja Manten sämtliche Freiwürfe. Es gab gleich vier zweite Ränge, auf denen Anton Beuermann, Luca Thyssen, Julius Herlitzius und Julius Gehres landeten.

Die Aufkleber und Schlüsselanhänger wurden gerne als Erinnerung mit nach Hause genommen. "Und nun heißt es üben, üben, üben, damit beim nächsten Mini-Basketball-Festival noch mehr Körbe fallen", sagte Sengutta, während er in glückliche Kindergesichter schaute.

Quelle: RP
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