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Lokalsport
Thomas Müller fährt am Hawaii-Ticket vorbei

Xanten. Thomas Müller hatte es geahnt. Und tatsächlich war's der anspruchsvolle Radkurs des Ironman in Maastricht, auf dem der Triathlet des TuS Xanten zu viel Zeit liegenließ. "Es lag nicht an mir, sondern an der schweren Strecke, die unter anderem über eine harte Betonpiste durch Belgien führte. Dann kam auch noch Regen dazu", sagte der 42-Jährige, der keineswegs enttäuscht war. Auch wenn er kein WM-Ticket für Hawaii bekam. Platz 56 in seiner Altersklasse reichte nicht. Von Rene Putjus

Mit seiner Endzeit von 10:37,31 Stunden über die Langdistanz landete Müller im Gesamtklassement auf dem 265. Platz. Die 3,8 Kilometer in der Maas bewältigte der Dreikämpfer in 1:02:52 Stunden. Auf dem Rennrad tat er sich dann schwer. Für die 180 Kilometer durch die Region Limburg benötigte der Aldekerker 5:53:40 Stunden. Beim abschließenden Marathon startete er eine Aufholjagd. "Ich habe über 200 Plätze gutgemacht." Nach 3:29:53 Stunden überquerte Müller die Ziellinie. Der Ausdauersportler wurde von der tollen Stimmung an der Strecke gepusht.

Tausende Zuschauer säumten den Rundkurs durch die Innenstadt von Maastricht und über das Hochplateau St. Pieter Hill. Im Zielbereich, das einem kleinen Stadion glich, sorgten sie für einen triumphalen Empfang. "Die Stimmung dort war vergleichbar mit der in Frankfurt oder Roth", meinte Thomas Müller, der noch nicht weiß, ob einen weiteren Langdistanz-Wettbewerb absolvieren soll. Einige Xantener Teamkollegen "bearbeiten" ihn bereits, doch gemeinsam 2017 in Frankfurt zu starten.

Quelle: RP
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