| 00.00 Uhr

Lokalsport
Tim van Husen ist der Aufstiegsheld der DJK

Labbeck. Fußball: Labbeck spielt in der nächsten Saison wieder in der A-Liga. Ein 1:1 gegen Donsbrüggen reichte. Von Johannes Heiming

Es passierte an einem Dienstagabend in Erfgen - und Alfred Hitchcock hätte das Drehbuch nicht besser schreiben können. "Wir waren Hauptakteur in einem unfassbaren Krimi", brachte es der Bier durchtränkte Coach Torben Sowinski auf den Punkt. Die DJK Labbeck/Uedemerbruch hat den Aufstieg in die Kreisliga A perfekt gemacht. Und zwar durch ein 1:1 (0:0) im "Endspiel" der Relegation gegen den SV Donsbrüggen. Tim van Husen war vor rund 500 Zuschauern der gefeierte Aufstiegsheld. Und das, nachdem es nur zehn Minuten zuvor so ausgesehen hatte, als sei der Traum der Labbecker mit einem lauten Knall geplatzt.

Wie schon gegen Rheinwacht Erfgen legte die DJK los wie die Feuerwehr und hatte durch Thomas van de Loo die erste Chance (4.). Nach einer Ecke scheiterte er jedoch an einem gegnerischen Abwehrbein. Die folgenden Minuten gehörten der DJK, doch mit zunehmender Spieldauer kam der SVD besser in die Partie. Mehr als ein Abseitstor nach einer halben Stunde sprang allerdings nicht heraus. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war's erneut der Gegner, der mehr vom Spiel hatte und zwei gute Möglichkeiten für sich verbuchte. Doch die DJK agierte dann wieder kompakter. Und so waren Torchancen auf beiden Seiten Mangelware.

Acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit wollte der eingewechselte Ken Klemmer am liebsten in Boden versinken. Ihm unterlief nach einer SVD-Flanke ein Eigentor. "Aber es geht immer weiter. Wir haben an uns geglaubt", jubelte Sowinski, der spürbar mitgenommen war von der "brodelnden Stimmung". Das Fass zum überlaufen, im positiven Sinne aus DJK-Sicht, brachte van Husen, der nach Vorlage von Lukas Maas sowie von Krämpfen geplagt, zum Ausgleich einschob (90.+3) und den Aufstieg seines Teams perfekt machte. Für seinen Coach war es gleichzeitig das letzte Spiel an der Seitenlinie für die DJK: "Ich bin wahnsinnig stolz darauf, was die Mannschaft und das Umfeld geschafft hat."

Es spielten: Jansen; Terlinden, Kluckow, Friedhoff, Bongarts, Brudnitzki, Hulstein, van de Loo (33. Klemmer), van Husen, Sürücü (84. Maas), Znak.

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: Tim van Husen ist der Aufstiegsheld der DJK


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.