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Lokalsport
Triathlet Concha bleibt in Roth unter zehn Stunden

Lokalsport: Triathlet Concha bleibt in Roth unter zehn Stunden
Diese Dreikämpfer des Triathlon Team Rheinberg durften sich in Roth das Finisher-T-Shirt überstreifen. Marcel Knauff fehlt. FOTO: NN
Rheinberg. Fernando Concha vom Triathlon Team (TT) Rheinberg hat in Roth über die Langdistanz sein großes Ziel erreicht. Nach 3800 Meter Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren sowie einem Marathon blieb er unter der magischen Zehn-Stunden-Marke. Als 46. der M30-Klasse finishte Concha in 9:54,24 Stunden. Auch die beiden anderen Einzelstarter erzielten hervorragende Ergebnisse. Bernhard Steidl "rockte" die Distanz mit einer für ihn super Zeit (11:34,26), während Stefan Lubjuhn (beide M50) geplagt von Krämpfen nach 12:24,49 Stunden ins Ziel lief. Weitere neun Triathleten des Rheinberger Vereins stellten sich als Staffel der Herausforderung "Challenge Roth" - und das nicht ohne Dramen.

Schon im Vorfeld waren einige Hürden zu meistern. Für die zweite Staffel fiel Andreas Holtmann krankheitsbedingt aus, so dass plötzlich der Läufer fehlte. Diesen Part übernahm kurzfristig Alexander Panknin, der eigentlich als Schwimmer vorgesehen war. Er hatte erst vor fünf Wochen den Marathon in Duisburg absolviert und war gut vorbereitet. Die Rother Laufzeit von 3:37,42 Stunden ist aller Ehren wert. Marcel Knauff, der eigentlich nur zum Anfeuern seiner Vereinskameraden angereist war, half als Schwimmer aus. Stefan Rolke stieg aufs Rad, obwohl er unter Magenschmerzen litt. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten lieferte das Trio in 10:21,31 Stunden das beste Rheinberger Staffelergebnis ab.

Die erste Staffel benötigte 11:02,01 Stunden. Der frisch gebackene Ehemann Burkhard Giesa konnte seine Schwimmzeit deutlich verbessern. Jens Gardemann ging als Radfahrer an den Start und wünschte sich danach als Rookie über die Langdistanz "neue Beine", wie der TT-Vorsitzende Wolfgang Louwen sagte. Daniel van der Bij lieferte eine glänzende Marathonzeit ab (3:26,57).

Die dritte Staffel war 12:05,44 Stunden unterwegs. Schwimmer Marco Spiga übergab an Louwen, der die geplante Radzeit (5:50) nicht realisieren konnte, da ihn ab Kilometer 100 Magenprobleme mit massiven Muskelkrämpfen heimsuchten. Immerhin konnte Markus Stricker auf der Marathinstrecke einige Zeit reinholen (3:32:13). Spiga sowie Louwen verabschiedeten sich in Roth vom aktiven Triathlonsport.

(put)
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