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Trotz Verletzungspech: Trainer Hauk legt die Latte hoch

Lokalsport: Trotz Verletzungspech: Trainer Hauk legt die Latte hoch
Christian Hauk spielt schon heute mit der Borussia. FOTO: Egink (Archiv)
Kreis. Fußball-Kreisliga A: Borussia Veen soll heute drei Punkte in Asterlagen holen. Morgen erwartet der SV Orsoy den SV Millingen. Von Detlef Kanthak

Wenn's um das Thema "Fehlstart" geht, dann kann Borussia Veen ein Wörtchen mitreden. Seit vier Jahren schon muss sich der Club stets in Geduld üben, ehe der erste Sieg verbucht werden darf. Es hat fast schon Tradition, dass das nicht vor dem fünften Spieltag geschieht. So gesehen liegt die Borussia im Soll. Denn auch in diesem Jahr liest sich die Bilanz mit einem Zähler aus drei Begegnungen nicht besser. Was den Sommer 2017 aber so anders macht, ist die ungewöhnlich lange Verletztenliste, die die Arbeit von Trainer Christian Hauk nicht erleichtern wird.

Philipp Wierz, der beim 2:3 im Derby gegen Lüttingen das Spielfeld im Krankenwagen verließ, ist zwar wieder zu Hause, muss aber einen dicken Gips am rechten Arm tragen. Der lädierte Ellenbogen wurde eingerenkt, ein MRT im nächsten Monat wird erst Aufschluss darüber geben, wann mit seiner Rückkehr ins Team gerechnet werden darf. Zur Erinnerung: Auch die Stammspieler Severin Minten, Laurin Werder und Kevin Holz tragen ihre Krankenakte mit sich herum. Dazu gesellen sich mit Martin Evers und Michael Mnochy zwei weitere Akteure mit Verletzungen. Zu allem Überfluss wird Hauk im heutigen Kellerduell beim TuS Asterlagen, das um 19.30 Uhr den vierten Spieltag der Kreisliga A eröffnet, Ersatz für den nach Ampelkarte ausfallenden Niels Gietmann und den wegen seines Studiums verhinderten Luca Spillmann finden müssen. Alles andere als gute Voraussetzungen also für das Gastspiel im Duisburger Westen. Und dennoch legt Hauk die Latte hoch. Der Trainer fordert drei Zähler beim noch punktlosen und mit 0:19 Toren gestarteten Tabellenletzten ein.

Das einzige Samstag-Spiel wird beim SV Orsoy angepfiffen, wo um 16 Uhr der SV Millingen antritt. Trotz der Niederlagen gegen Sonsbeck II (0:4) und in Lintfort (2:4) möchte SVO-Trainer Igor Draganov von einer "Krise" nichts wissen: "Wir bleiben ruhig. "Wir sehen die Fehler, und daran werden wir arbeiten." Matthias Morawin kehrt in die Startformation zurück. "Ganz entspannt" gibt sich auch der SVM - trotz seines Fehlstarts. "Wir wissen um unsere schlechte personelle Lage", akzeptiert Obmann Rainer Lempert die drei Niederlagen als "normale Folge". Morgen wird zudem Sven Hilgert aus beruflichen Gründen fehlen, so dass einmal mehr Spieler der "Zweiten" aushelfen müssen.

Spitzenreiter SV Sonsbeck II, als einziges Team noch mit Weißer Weste, muss seine Tabellenführung beim VfB Homberg II verteidigen. Zur gleichen Zeit stehen sich die Verfolger VfL Rheinhausen und Viktoria Alpen gegenüber. Mehr Augenhöhe geht nicht, denn der Dritte bekommt Besuch vom Zweiten der Tabelle, was Gästetrainer Jörg Schütz darauf schließen lässt, dass die Tagesform schon erheblichen Einfluss auf das Ergebnis haben dürfte. Tobias Esper wird in Reihen der Alpener wieder dabei sein, vermutlich auch der nach Magen-Darm-Grippe wieder genesene Jannick Jauer.

Der SSV Lüttingen empfängt den Rumelner TV zum "Dino-Duell". Die Vereine sind in der achten Spielzeit die dienstältesten Clubs der Liga. Die Bilanz spricht für die Gäste, die neun der bislang 14 Vergleiche gewannen. Ganz neu im Programm der A-Liga ist das Duell der Neulinge Concordia Ossenberg und DJK Lintfort. Björn Quint, Coach der Hausherren, macht eine klare Ansage: "Es muss etwas Zählbares her."

Der bislang noch nicht bezwungene Mitaufsteiger SV Büderich steht bei Preußen Vluyn vor der nächsten Prüfung. Markus Dachwitz hat beim 0:0 gegen Rheinhausen ein 16-minütiges Comeback gegeben, um Haaresbreite den Siegtreffer verpasst und hinterher wieder über Schmerzen geklagt. Einsatz also gefährdet. Ebenso stehen Fabian Kanning und Jan Satzinger auf der Liste der fraglichen Mitwirkenden. Trainer Stefan Tebbe bleibt Optimist: "Wir können die Ausfälle gleichwertig ersetzen." Der TuS Xanten hofft gegen den TV Asberg auf den ersten Sieg. Mut macht die Rückkehr der Urlauber Jesse Rückbeil, Ogün Sengül und Alexander Sandau, die in Spanien Sonne fürs Heimspiel getankt haben.

Quelle: RP
 
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