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Lokalsport
Trotzreaktion nach Auswärtspleite

Sonsbeck. Landesliga-Fußball: Das Team des SV Sonsbeck muss sich im Heimduell gegen Duisburg 1900 deutlich steigern. Von Rene Putjus

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Die Landesliga-Fußballer des SV Sonsbeck waren schon kurz nach der 0:2-Pleite beim Abstiegskandidaten Königshardt reumütig. Diese Niederlage war nicht eingeplant und daher umso ärgerlicher. Die Mannschaft hat Trainer Sandro Scuderi versprochen, morgen daheim eine Trotzreaktion zu zeigen. Leidtragende sollen die Spieler von Duisburg 1900 ein. Die Partie gegen den Tabellenneunten beginnt um 15 Uhr.

Noch sind die Rot-Weißen mittendrin im Aufstiegsrennen. De Abstand zum zweiten Platz beträgt zwei Zähler. Umso unverständlicher war die Leistung in Königshardt. Es fehlte die Spannung, Konzentration, Lockerheit in der Vorwärtsbegegnung sowie die Aggressivität im Abwehrverhalten. Und die Systemumstellung kam nicht zum Tragen. Scuderi hatte Niklas Maas und Felix Terlinden vorne auf die Außenpositionen gestellt. Im Zentrum fehlte der Zugriff. Die Oberhausener, technisch weitaus weniger beschlagen als die Sonsbecker, spielten mit mehr Risiko und holten sich den "Dreier". Scuderi ist das Ergebnis zwar "mies aufgestoßen", er möchte aber keinem Akteur eine Denkpause verordnen. "Die Trainingswoche war gut. Ich bin mir sicher, dass es am Sonntag eine Gegenreaktion geben wird."

Die Gäste werden sich nicht hinten reinstellen, sondern versuchen, mitzuspielen. Eine Systemumstellung beim SVS ist wahrscheinlich. Damit einhergehen würden personelle Wechsel. Bei Marcel Schütze sieht's ohnehin nicht gut aus mit einem Einsatz von Beginn an. Der Defensivakteur klagte über Nackenschmerzen und kehrte erst gestern ins Training zurück. Daniel Beine (Oberschenkelprobleme) und Jonas Gerritzen (im Aufbautraining) stehen nicht im Kader. Sebastian Leurs' Sperre endet erst am übernächsten Sonntag. Scuderi kündigte an, dass Kristof Prause morgen in die Startelf zurückkehren werde.

Die Partie gegen die Duisburger ist der Beginn der nächsten Englischen Woche mit zwei Auswärtsspielen. Mittwochs geht's zur Spvgg Sterkrade-Nord, am 7. Mai zum PSV Wesel-Lackhausen. In sechs Begegnungen endet die Saison. Die Sonsbecker Mannschaft hat das Selbstverständnis eines Aufstiegsaspiranten. Nun im Endspurt muss sie das auch unter Beweis stellen. "Wir müssen wieder Kompaktheit reinbekommen", sagt der Trainer. Ausrutscher wie am vergangenen Sonntag sollte sich der SVS nicht mehr leisten.

Quelle: RP
 
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