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Aus Den Vereinen
TuS bereitet sich aufs Fusionsjubiläum vor

Xanten. Heinrich Gundlach und Dietmar Leyendecker wurden auf der Hauptversammlung wiedergewählt.

Die Mitglieder des TuS Xanten haben der Vereinsführung für weitere zwei Jahre das Vertrauen geschenkt. Heinrich Gundlach als 1. Vorsitzender und Dietmar Leyendecker als sein Stellvertreter sowie Geschäftsführer wurden auf der Hauptversammlung einstimmig wiedergewählt.

Die Abteilungsberichte belegen die eindrucksvollen Leistungen in den Bereichen Breiten- und Leistungssport sowie in der Integration und außersportlichen Jugendarbeit. Die Steigerung der Mitgliederzahlen im Seniorenbereich ist auf die gute Nutzung des neuen Fitnessraumes und die verstärkte Annahme der Gesundheitsangebote zurückzuführen. "Beim Rückgang der Mitgliederzahlen im Jugendbereich spielen der demografische Wandel und die schulische Belastung durch den Ganztag eine Rolle", sagte Gundlach. Dies ist ein Trend, der landesweit zu beobachten sei. Die landesweite Entwicklung offenbare auch immer größere Probleme für die Mannschaftssportarten im Bereich der U20-Mannschaften. "Das G 8-Abitur sorgt dafür, dass die Abiturienten bereits im Alter von 17 bis 19 Jahren ihr Studium beginnen. Wenn dies nicht in Heimatnähe geschieht, fehlen sie im ohnehin schon meist dünn besetzten Kader", weiß Gundlach und meinte weiter: "Um spielfähige Mannschaften zu behalten, werden Spielgemeinschaften bald zum Alltag gehören." Eine erfreuliche Tendenz sei "die Annahme von Angeboten mehrerer Abteilungen im Jugend- und Seniorenbereich, denn sie ermöglicht vielseitige Sportaktivitäten".

Die Mitgliederzahlen in den Abteilungen summieren sich so auf fast 3000. Der TuS kann aber nur mit Beitragszahlungen von rund 2500 Mitgliedern rechnen. Dies werde aber gerne in Kauf genommen. Die Kassenlage des Vereins ist gesund, aber durch die hohen finanziellen Eigenleistungen bei den Investitionen nicht rosig, weil die städtischen Finanzhilfen deutlich geringer ausfielen als in den Vorjahren. Die Entlastung von Kassenwart Karl-Heinz Beeck erfolgte wegen der guten Kassenführung einstimmig.

Die ersten Überlegungen zum 50- jährigen Fusionsjubiläum des TuS Xanten sollen durch Vertreter aus allen Abteilungen vertieft werden. Dieser Zusammenschluss sei feierwürdig, "weil er eine erfolgreiche Entwicklung des Sports im Stadtgebiet begünstigt hat, die sonst nicht möglich gewesen wäre", sagte Gundlach. Aus Siegfried und DJK mit etwa 600 Mitgliedern wurde ein Club mit fast 2500 Mitgliedern und einem vielfältigen sportlichen wie außersportlichen Angebot in elf Abteilungen.

(put)
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