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Lokalsport
TuS-Frauen nehmen Landesliga ins Visier

Alpen/Rheinberg/Xanten. Handball: Die Xantenerinnen gehen als Tabellenführer in die Rückrunde. Die Männer des Domstadtvereins sind am Sonntag in Moers zu Gast. Für die HSG-Frauen geht's in Dinslaken weiter. Von Rene Putjus

Der erste Auftritt 2016 bei einem Tabellennachbarn soll nicht nur zwei zusätzliche Punkte bringen. Mit einem Sieg bei der Moerser Adler HSG II wollen die Männer des TuS Xanten untermauern, dass sie nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben werden. In der engen Gruppe, wo die Mannschaft von Falko Gaede nur drei Zähler mehr als das Schlusslicht BW Dingden aufweist, aber der Drittplatzierte TV Jahn Hiesfeld III auch nur drei Punkte weg ist, bringt bereits eine kleine positive Serie mitunter einen großen Sprung in der Tabelle mit sich. "In erster Linie sind wir darauf bedacht, uns im sicheren Mittelfeld aufzuhalten", sagte der TuS-Coach, der eine stetige Weiterentwicklung seines Team sieht.

Am Sonntag im letzten Hinrunden-Spiel in Moers gilt's zunächst, den verlorengegangenen Rhythmus wiederzufinden. "Nach der Winterpause ist es immer schwierig, wieder reinzukommen." Zu seiner Freude, kann er personell aber aus dem Vollen schöpfen. "Wir dürfen die Gastgeber nicht ans Laufen kommen lassen, müssen unsere Würfe gut abschließen und schnell in der Rückwärtsbewegung sein." - Die Xantener Bezirksliga-Frauen sind gegenüber den Männern schon einige Schritte weiter. Sie haben zwar am Wochenende spielfrei, werden den Platz an der Sonne jedoch behalten. Trainer Thomas Hoffmann, der vor der Saison dazustieß, macht einiges anders und hat mit seinem Konzept Erfolg.

Das Team hat sich im physischen wie mentalen Bereich enorm weiterentwickelt. Auffällig ist, dass die Spielerinnen in kritischen Situationen nicht ihre Linie verlieren, sondern kühlen Kopf behalten. "Sie glauben an sich. Das Ziel haben wir gemeinsam formuliert: Wir wollen jetzt in die Landesliga", so Hoffmann. Die Xantenerinnen machen einen gefestigten Eindruck und sind bereit, über sich hinauszuwachsen. "Wenn die Mannschaft jetzt noch mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten bekommt, kann uns so leicht niemand stoppen."

Wenn Sebastian Elbers an den 20. Dezember zurückdenkt, als sein Team im Kreispokal für eine dicke Überraschung gesorgt hatte und ins Halbfinale einzog, muss der Frauen-Trainer der HSG Alpen/Rheinberg immer noch Grinsen. Nun gilt es, die Pokal-Euphorie mit in den Landesliga-Alltag zu nehmen. Am Sonntag geht's zum Vorletzten MTV Rheinwacht Dinslaken. Der Tabellenvierte möchte sich mit dem siebten Saisonsieg vorerst oben festsetzen. "Ich hoffe doch, dass meine Mannschaft an das letzte Spiel des Jahres anknüpfen wird", meinte Elbers. Am Saisonziel hat sich allerdings nichts geändert. "Wenn wir am Ende im Mittelfeld landen, bin ich schon zufrieden."

Wie fit die HSG-Frauen sind, bleibt abzuwarten. Da die Hallen belegt oder vergeben waren, sah sich das Team gestern Abend erstmals nach dem Jahreswechsel in einer Trainingseinheit wieder. Da Rückraumspielerin Julia Bösl erkrankt war, wird sie wohl in Dinslaken fehlen. In den kommenden Wochen möchte Elbers im Training vor allem an den Gegenstößen arbeiten, um die Torquote zu verbessern.

Quelle: RP
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