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Lokalsport
TuS-Handballerinnen sind kaum noch zu retten

Kamp-Lintfort. Die Enttäuschung stand den Spielerinnen des TuS Lintfort nach der Schlusssirene ins Gesicht geschrieben. Wie so oft in den vergangenen Monaten war die Leistung über die volle Stunde zu wenig. Die Zweitliga-Handballerinnen unterlagen im Duell der momentan schwächsten Teams in der Eyller-Sporthalle der SG Herrenberg mit 21:28 (12:15) - und das völlig zurecht. Lintfort wird die Klasse nach nur einjähriger Zugehörigkeit wohl wieder verlassen müssen. An den Klassenerhalt glaubt niemand mehr. Wer sich aber an den letzten Strohhalm klammern will: Lintfort muss die restlichen drei Begegnungen gewinnen und der noch einzig übriggebliebene Kandidat aus Bremen alles verlieren. Zudem gilt es 40 Tore aufzuholen.

Die Gastgeberinnen führten mit 1:0 - dann während der gesamten weiteren Spielzeit nie mehr wieder. Die Mannschaft präsentierte sich zu Beginn durchaus gewillt. Aber es gab ein großes Manko: Die Chancenverwertung erwies sich als miserabel. Diese schwere Bürde lastete im weiteren Spielverlauf massiv. Das Team wurde unsicher, machte Fehler und fand den Rhythmus nicht. Herrenberg nutzte die Unzulänglichkeiten aus. Die Gastgeberinnen schafften es nochmals, sich zu motivieren, als vor allem Loes Vandewal mit gelungenen Einzelaktionen glänzte. Ein kurzes Vergnügen - die Holländerin "tauchte" im weiteren Spielverlauf wieder ab. Lintfort glich in dieser Phase zum 7:7 aus, um dann ziemlich schnell wieder in Rückstand zu geraten. Die TuS-Spielerinnen konnten auch in Hälfte zwei nicht das so dringend benötigte Feuer entfachen.

Selbst in der Deckung gab's nicht das große Aufbäumen. "Das Engagement war über weite Stecken da", betonte Trainerin Bettina Grenz-Klein und meinte weiter: "Aber unser Spiel war leider zu fehlerbehaftet."

Tore: Lambertz (6), Vandewal (5/1), Klein (4), van den Broek (3), Huijsmans (2), Butzen.

(MB)
 
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