| 00.00 Uhr

Lokalsport
TuS: Hoffnung ist weg, neuer Coach da

Lokalsport: TuS: Hoffnung ist weg, neuer Coach da
Gleich fällt das 0:1: Xantens Schlussmann Paul Küpper wurde bereits in der vierten Minute von Mohamed Nasser überwunden. Auch Roshan Olen Damocles konnte das erste Tor des TuS Asterlagen nicht verhindern. FOTO: Armin Fischer
Xanten/Veen. Fußball-Kreisliga A: Erstmals saß Rachid Riad auf der Xantener Trainerbank. Zur Premiere musste er mit ansehen, wie sein Team dem Tabellenletzten mit 1:2 unterlag. Borussia Veen verlor mit gleichem Ergebnis in Rumeln. Von Detlef Kanthak

Die 1:2 (1:1)-Niederlage des TuS Xanten gegen den TuS Asterlagen dürfte dafür gesorgt haben, dass auch der letzte Funken Hoffnung im Lager der Domstädter auf den Klassenerhalt in der Kreisliga A verglüht ist. Nach der Niederlage gegen den nun punktgleichen und somit ebenfalls vor dem Gang in die B-Liga stehenden Tabellenletzten aus Rheinhausen wären schon einige Wunder nötig - selbst zu Ostern mochte darauf im Rund des Fürstenbergs aber niemand mehr setzen.

Auch Rachid Riad wird nicht so blauäugig sein, an ein Happy-End zu glauben. Der 46-Jährige saß gestern erstmals auf der Trainerbank des TuS und füllt damit die Lücke, die schon zu Beginn des Jahres durch den Rücktritt des mit dem TuS in die Saison gegangenen Übungsleiters Torsten Weist entstanden und bislang nur notdürftig mit den Spielern Pascal Seitz und Liridon Dimiri sowie Vorstandsmitglied Heribert Kerkmann gefüllt worden war. Riad, der in der vergangenen Spielzeit den GSV Moers II in der Rückrunde trotz einer Erfolgsserie nicht vor dem Abstieg in die Kreisliga B bewahren konnte, hat in Xanten bislang lediglich einen Kontrakt für die noch ausstehenden Spiele der Saison; ob es danach eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geben wird, steht noch nicht fest.

Die Premiere für den neuen Coach jedenfalls ging daneben. Nach frühem Rückstand schon in der vierten Minute glich Sebastian Kaczmarek für den TuS noch vor dem Seitenwechsel aus. "Ich habe mit der Mannschaft gefiebert", war Riad an der Seitenlinie gleich wieder in seinem Element. Die Gäste gelangten in der 68. Minute noch zum Siegtreffer. "Wir haben gegen eine mit cleveren Einzelspielern besetzte Mannschaft verloren, die uns am Ende auch konditionell überlegen war", fasste Riad das Gesehene zusammen.

Für Borussia Veen ist mit dem Gastspiel beim Rumelner TV die kleine, aber feine Erfolgsserie gerissen. Erstmals in diesem Jahr musste die Auswahl um Trainer Christian Hauk mit dem 1:2 (0:0) die Punkte quittieren. Der Misserfolg am Waldborn war erst in der Nachspielzeit amtlich, als den Rumelnern mit dem letzten Angriff der Partie der Siegtreffer glückte. Klar, dass in der Analyse des Trainers auch das Wort "Pech" fiel. "Wir haben in der ersten Halbzeit vergessen, einen Vorsprung zu erzielen, als beide Teams zu Möglichkeiten gelangten. Nach dem Wechsel", so sah es Veens Trainer, "haben wir dann sogar das Spiel bestimmt." Dass es nicht zum Punktgewinn oder gar Sieg langen sollte, ordnete Hauk nicht dem spielenden Personal auf beiden Seiten zu. Da sich ansonsten lediglich Spielleiter Steffen Schmitz zwischen den Kreidelinien bewegte, galt ihm die Kritik. "Es war schon auffällig, dass er uns zwei Elfmeter nicht gegeben hat", so der Borussen-Coach. Den Pfiff gab es stattdessen auf der Gegenseite - eine Entscheidung, die Hauk akzeptierte und die den Rückstand nach 52 Minuten brachte. Dennis Tegeler glich zehn Minuten vor dem Ende aus, ehe Veen in der dritten Minute der Nachspielzeit noch das 1:2 hinnehmen musste.

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: TuS: Hoffnung ist weg, neuer Coach da


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.