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Lokalsport
TuS-Leichtathleten sind enttäuscht

Xanten. Martina Speckert hört auf. Ihr Vorwurf: Zuschüsse werden ungerecht verteilt. Von Rene Putjus

Martina Speckert möchte nicht mehr Sportabzeichen-Beauftragte des TuS Xanten sein. Sie ist mit der monatlichen Beitragserhöhung, die am vergangenen Freitag beschlossen wurde (die RP berichtete), nicht einverstanden.

So sei nicht erklärt worden, wo die Mehreinnahmen hinfließen. Und die Zuschussverteilung an die Abteilungen empfindet sie als ungerecht. Die Ehefrau des ehrenamtlichen Leichtathletik-Trainers Werner Speckert ist der Ansicht, dass die Gelder nicht "richtig verteilt" werden. "Das Ehrenamt ist sehr wichtig. Aber wenn nichts vom Hauptverein zurückkommt, bin ich unter den gegebenen Umständen nicht bereit, weiterzumachen." Unter anderem sei schon 2011 versprochen worden, die Diskus- und Kugelstoßringe zu sanieren. Enttäuscht ist Speckert darüber, dass es immer noch keine Umkleide- und Duschmöglichkeit für Mädchen und Frauen gebe sowie der finanzielle Zuschuss der Ferienlager abteilungsintern unterschiedlich hoch ausfalle. "Außerdem fehlt der Abteilungsleitung die Unterstützung des Hauptvereins und der Stadt, um zeitgemäßes Leichtathletiktraining voranzutreiben", sagte Martina Speckert, die mit ihrem Rücktritt ein Zeichen setzen möchte und gleichzeitig die Xantener Leichtathleten auffordert, sich Gedanken zu machen, wie neue Sponsoren zu finden sind.

Adelheid Gehrmann, die Leiterin der Leichtathletik-Abteilung, bedauerte Speckerts Rückzug: "Sie hat die Sportabzeichen-Abnahme im TuS nach vorne gebracht." Und Gehrmann mahnte zur Geduld: "Ich kämpfe seit längerem für einen höheren Etat, der mir auch zugesagt wurde. Manchmal mahlen die Mühlen in Xanten eben langsam."

Quelle: RP
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