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Handball
TuS Lintfort findet den Rhythmus nicht

Handball: TuS Lintfort findet den Rhythmus nicht
Blieb in Ober-Eschbach hinter ihren Möglichkeiten zurück: TuS-Spielmacherin Eefje Huijsmans warf nur zwei Tore. FOTO: Christoph Karl Banski
Kamp-Lintfort. Das ambitionierte Team von Trainerin Bettina Grenz-Klein unterlag bei der TSG Ober-Eschbach mit 24:27. Den Gästen gelang es nicht, die Ausfälle zu kompensieren. Von Michael Bluhm

Diese Niederlage schmerzt ganz besonders. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort zogen bei der TSG Ober-Eschbach mit 24:27 (13:14) den Kürzeren. Es war ein herber Rückschlag im Aufstiegsrennen. Die Spielerinnen schafften es nicht, ihre normale, gewohnte Leistungsstärke zu erreichen. Dem Gast vom linken Niederrhein fehlten zudem nach dem kurzfristigen Ausfall von Naina Klein (Mittelhandbruch) und den angeschlagenen Spielerinnen sowie Leonie Lambertz und Angelika Bensch die personellen Alternativen.

Lintfort tat sich daher ziemlich schwer, den Rhythmus zu finden. Insbesondere das Paradestück, die Abwehr, erwies sich als instabil. Das Team harmonierte nicht und schaffte es nicht, miteinander zu agieren. So bekamen die schwachen Torhüterinnen auch keine Hilfestellungen. In der Offensive lief's ebenfalls nicht sonderlich gut. Im Spielaufbau wurde das Tempo vermisst. Es gab keinen Schwung, gute Ideen waren Mangelware. Aber trotz der Defizite ergaben sich klare Einwurfmöglichkeiten, die aber vielfach nicht zur Zufriedenheit genutzt wurden.

Einzig Tatjana van den Broek packte ihr großes Kämpferherz aus und trieb das Team unaufhörlich an. Die Partie nahm trotz der TuS-Widrigkeiten bis zum Pausenpfiff einen ausgeglichenen Verlauf.

Lintfort konnte sich in Hälfte zwei zunächst nicht steigern. Die Mannschaft präsentierte sich weiterhin unter ihren Möglichkeiten. Auch weil gerade die beiden Routiniers Eefje Huijsmans und Angelika Bensch nicht in Tritt kamen. Ober-Eschbach witterte Morgenluft. Den Gästen gelang in der 43. Minute beim Spielstand von 23:15 die Vorentscheidung.

Als der TuS Lintfort bereits hoffnungslos in Rückstand lag, schickte Bettina Grenz-Klein ihre "Jüngsten" aufs Feld, die ihre Aufgabenstellungen prima lösten. Aber trotzdem fiel das Fazit der TuS-Trainerin sehr nüchtern aus. "Wir haben über weite Strecken schlecht gespielt und verdient verloren. Gut war allerdings, dass sich meine jüngsten Spielerinnen in der Schlussviertelstunde nochmals aufraffen konnten", sagte sie.

Tore: van den Broek (6/1), Legermann (5), Harma van Kreij (4/1), Mook (3), Huijmans (2/1), Hufschmidt, Bensch, Lambertz.

Quelle: RP
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