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Lokalsport
TuS Lintfort geht auswärts die Puste aus

Kamp-Lintfort. Frauen-Handball: Die Partie bei der HSG Kleenheim wurde mit 27:29 verloren. Vanessa Dings verletzte sich.

Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort unterlagen gestern in einem spannenden Match bei der HSG Kleenheim mit 27:29 (13:12). Beide Aufsteiger kennen sich gut aus gemeinsamen Drittliga-Zeiten. Das Spiel nahm daher einen recht ausgeglichenen Verlauf. Lintfort wechselte schnell die Torhüterin, Nicole Hillig kam für Marie Groetelaers.

Die defensiven Strukturen griffen. Das Team kämpfte wie gewohnt auf hohem Niveau. Gleichwohl gab es eine Schrecksekunde: Abwehrchefin Vanessa Dings knickte ohne Fremdeinwirkung mit dem Kniegelenk weg. Im Angriff wechselten sich Licht und Schatten ab. Daher war es wichtig, dass vor allem Loes Vandewal und Tatjana van den Broek Verantwortung übernahmen. Die beiden Holländerinnen warfen in Hälfte eins zusammen elf von 13 Toren. Aber die Fehlerquote im Allgemeinen war auch ziemlich hoch. Das Team "schoss" viele Fahrkarten, scheiterte zu oft an der HSG-Keeperin.

Lintfort kam motiviert aus der Halbzeitpause. Der Gast lag schon mit 18:15 in Front, versäumte es aber in der Folgezeit, sich ein großes Torepolster zuzulegen. Die TuS-Spielerinnen zeigten in dieser wichtigen Phase Nerven, ließen in Serie gleich vier Großchancen aus. Kleenheim bedankte sich für diese Unzulänglichkeiten und warf seinerseits fünf Tore hintereinander. Lintfort konnte in den letzten 18 Minuten nicht mehr den Schalter umlegen.

Trainerin Bettina Grenz-Klein: "Wir konnten das positive Übergewicht nach dem 18:15 nicht halten. Meine Spielerinnen haben anschließend zu schnell und unvorbereitet geworfen." Tore: Vandewal (13/4), Klein (6), van den Broek (5), Huijmans (2), Lambertz.

(MB)
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