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TuS sehnt schon die Winterpause herbei

Lokalsport: TuS sehnt schon die Winterpause herbei
Marko Cvetkovikj erzielt hier einen seiner bislang fünf Saisontreffer und ist damit bester Torschütze des TuS Xanten, der sechs Partien in Folge verloren hat. FOTO: Fischer (Archiv)
Xanten. Bezirksliga-Fußball: Der TuS Xanten spielt morgen erneut zu Hause. Der Tabellensiebte TSV Wachtendonk/Wankum schaut vorbei. Von Andre Egink

So langsam wird's mal wieder Zeit, dass die Bezirksliga-Fußballer des TuS Xanten einen "Dreier" holen. Nach sechs Niederlagen in Folge sehnte der stark abstiegsbedrohte Neuling ein Erfolgserlebnis herbei. Dafür muss morgen um 15 Uhr gegen den Tabellensiebten TSV Wachtendonk/Wankum auf dem heimischen Fürstenberg eine engagierte und konzentrierte Leistung her. Die personelle Situation beim Vorletzten ist jedoch weiter angespannt.

Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison nicht gut in die neue Spielzeit gestartet. Jedoch zeigt die Formkurve jetzt steil nach oben. Zuletzt gab's für den TSV drei Siege und zwei Unentschieden. Aufpassen muss Xanten vor allem auf Michael Funken, der in zwölf Begegnungen bereits 13 Tore erzielte. TuS-Trainer Gerd Wirtz glaubt fest daran, dass seine Schützlinge eine echt Chancen haben, Wa./Wa. zu ärgern. "Wir müssen an die erste Halbzeit aus dem Scherpenberg Spiel anknüpfen", sagte der Coach, der eine "gute Defensivleistung" gesehen hat. Aber eine gute Hälfte wie zuletzt gegen den Spitzenreiter, der dennoch mit 7:1 gewann, wird auch morgen nicht reichen. "Wir müssen über die gesamte Spielzeit hinten konzentriert sein, kompakt stehen und unsere Chancen eiskalt verwerten."

Wie die Startelf der Hausherren letztlich aussehen wird, weiß Wirtz erst am Sonntagmorgen. Neben den Langzeitverletzten stehen hinter den Einsätzen von Bastian Röös (Urlaub), Steffen Maier (Grippe) und Sebastian Giltjes (Oberschenkelverhärtung) große Fragezeichen. "Vielleicht kehrt Bastian schon am Sonntag zurück, vielleicht aber auch erst Montag", meinte Xantens Trainer. Bei Jeffrey Preuß hat sich ein Muskelfaserriss im Oberschenkel bestätigt. Er wird noch drei bis vier Wochen fehlen.

"Wir müssen jetzt alle auf die Zähne beißen und die Spiele bis zur Winterpause irgendwie überstehen", gibt Gerd Wirtz Durchhalteparolen aus, der sich dann über den Jahreswechsel die ein oder andere Verstärkung wünscht, um mit einer Aufholjagd in 2016 doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Bis zum Jahreswechsel muss der TuS aber noch acht Punktspiele absolvieren. Und der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen ist bereits auf sechs Zähler angewachsen.

Quelle: RP
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