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Lokalsport
TuS setzt im Angriff auf ein Trio

Kamp-Lintfort. Frauen-Handball: Die Lintforterinnen rechnen sich in der 3. Liga etwas aus.

Die Ausrichtung ist positiv. Alles andere wäre kontraproduktiv und ginge gegen die jahrelange Vereinsphilosophie. Die Zusammenstellung des Kaders - eine Mischung aus bewährtem Stammpersonal, ergänzt mit hungrigen Neuzugängen, ist wohlweislich ausgesucht. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort machen sich berechtigte Hoffnungen, ein ernstes Wörtchen ganz oben mitzusprechen.

Nur Trainerin Bettina Grenz-Klein stellt den Fuß auf die Bremse: "Es wird eine ganz schwierige Saison. Wir haben noch viel Arbeit zu erledigen, um die Defizite in den Griff zu bekommen. Unsere Potenziale sind zudem in einigen Bereichen eingeschränkt." Sorgen muss man sich um den TuS nicht machen. "Aber ich kann mit den Verlauf der Vorbereitung nicht zufrieden sein", ergänzt Grenz-Klein. Lintfort verpflichtete Torfrau Sabrina Romeike und Spielmacherin Mie Norup Isaksen vom Drittligisten HSV Solingen/Gräfrath. Rückraum-Allrounderin Inske Kuik kam vom Club Handball Venlo sowie ihre Landsfrau und Kreisläuferin Lisan van Hulten von Brevo HC.

Nicht mehr zur Verfügung stehen Marie Groetelaers und Nicole Hillig. Beide Torhüterinnen haben sich eine Auszeit genommen. Sie lassen ihre Spielerpässe aber beim TuS; könnten also in Notfällen aushelfen. Den TuS verlassen haben Jana Willing (BV Borussia Dortmund II/3. Liga), Lena Feldstedt (TB Wülfrath/3. Liga) sowie Nevenka Milakovic (zurück nach Slowenien).

Die Abwehr wird sich in Zukunft wohl in einer defensiven Formation präsentieren. Im Angriff tritt ein Trio in den Vordergrund. Vor allem die Rückraumspielerinnen Loes Vandewal und Naina Klein müssen viel Verantwortung übernehmen. Die Dritte im Bunde ist Energiebündel Tatjana van den Broek.

Quelle: RP
 
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