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Lokalsport
TuS Xanten will sich anständig verabschieden

Xanten. Fußball-Bezirksliga: Morgen wartet der TSV Wa./Wa. Stürmer Pascal Seitz bis 24. März 2017 gesperrt.

Gerd Wirtz, der leidgeprüfte Trainer des kurz vor dem Abstieg stehenden Bezirksligisten TuS Xanten, ist dieser Woche vom Fußballvorstand mit der Aufgabe betraut worden, eine erfolgshungrige Mannschaft für die nächste Saison zusammenzustellen. "Wir müssen endlich Ruhe rein bekommen. Wir wollen zum harten Kern neue zuverlässige und motivierte Spieler dazu holen", sagte er vor der morgigen Partie beim TSV Wachtendonk/Wankum.

Wirtz, der ab Sommer in die vierte Saison als Xantener Chefcoach gehen wird, soll der Architekt des Neuaufbaus sein: "Wir wollen uns dann erst mal in der A-Liga etablieren." Auch die Verantwortlichen werden nun mit den Spielergesprächen beginnen. Die letzten sechs Begegnungen in der laufenden Saison möchte das Schlusslicht mit Anstand zu Ende spielen. "Natürlich wollen wir uns vernünftig aus der Liga verabschieden und noch den ein oder anderen Punkt mitnehmen", meinte Wirtz, der morgen um 15 Uhr mit seinen Schützlingen in Wa./Wa. zu Gast ist. Der Zehnte liegt mit 39 Punkten im Niemandsland der Tabelle und kann weder ab- noch aufsteigen. Beim TSV stehen dem TuS-Coach wieder Stefan Hebbering, Daniel Giltjes und Steffen Maier zur Verfügung. Die Einsätze von Frank Bousardt (eventuell beruflich verhindert), Kosovar Demiri (Rückenprobleme) sowie Stefan Bock (krank) sind fraglich.

Für Pascal Seitz ist die Saison definitiv beendet. Der Stürmer wurde in dieser Woche vor der Bezirksspruchkammer bis zum 24. März 2017 "wegen des tätlichen Angriffs gegen den Schiedsrichter und der anschließenden massiven Beleidigungen gegen den Schiedsrichter" im Spiel gegen Fichte Lintfort gesperrt. Obendrein muss der Offensivakteur die Kosten des Verfahrens (100 Euro) übernehmen.

(ego/put)
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