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Lokalsport
Veen scheidet erhobenen Hauptes aus

Lokalsport: Veen scheidet erhobenen Hauptes aus
Zweikampf auf Veener Kunstrasen. Die Gastgeberinnen verkauften sich gegen den GSV Moers II teuer. FOTO: Fischer
Budberg/Veen. Frauenfußball: Die Borussia unterlag im Kreispokal dem GSV Moers II mit 0:4. Auch der SV Budberg II ist raus. Von Stefanie Kremers

14 Minuten hatten die Fußballerinnen des SV Budberg im Viertelfinale des Kreispokals auf der Anlage des Kreisligisten TV Asberg gespielt, als drei der vier Flutlicher ihren Geist aufgaben. Die Unparteiische Ulrike Wallraff entschied, dass die Lichtverhältnisse nicht mehr ausreichend sind und schickte die Teams in die Kabinen. Zum Zeitpunkt des Abbruchs stand's 0:0. Mohamed Benkaddour, Trainer des Niederrheinligisten, zog aus der knappen Viertelstunde erste Erkenntnisse: "Asberg wird's uns schwerer machen als Sonsbeck in der ersten Runde."

Der SV Budberg II brachte die SpVgg Rheurdt-Schaephuysen an den Rande einer Niederlage. Doch drei Minuten reichten dem Niederrheinligisten, um den Rückstand gegen den unterklassigen Gastgeber zu drehen. Die Mannschaft von Trainer Daniel Kühn konnte nach dem Abpfiff über das 2:3 (0:0) nur enttäuscht sein. Auch wenn der Coach seiner Elf, die sich akribisch in die Partie hineingearbeitet hatte, "ein dickes Lob" bescheinigte. In den ersten 45 Minuten neutralisierten sich beide Teams. Der Landesligist machte zunächst aus seinen Chancen nichts Zwingendes. Die Halbzeitworte von Kühn fanden bei seinen Spielerinnen Gehör. "Wir sind eindeutig besser rausgekommen", resümierte er. Julia Behrens gelang durch einen Fernschuss die Führung (50.). Im unmittelbaren Gegenzug egalisierten die Gäste (51.). Budberg blieb jedoch am Drücker. Stürmerin Annika Michel brachte ihr Team erneut in Front (65.). In den Schlussminuten stellte Rheurdt-Schaephuysen das Ergebnis auf den Kopf (83./86.).

Auch Borussia Veen hat sich erhobenen Hauptes nach der 0:4 (0:1)-Pleite gegen den drei Klassen höher spielenden Niederrheinligisten GSV Moers II aus dem Kreispokal verabschiedet. "Wir haben gut gespielt. Jede hat 110 Prozent gegeben", lobte Trainer Holger Kannegieter den spielerischen und kämpferischen Einsatz der "Krähen", die durch Verletzungsausfälle dezimiert angetreten waren. Von Beginn an hielt der Kreisligist gut mit und musste erst nach einer halben Stunde den Rückstand hinnehmen. Die angereisten Moerserinnen ließen danach weiter den Ball laufen. Erst als die Kräfte der Veenerinnen in Hälfte zwei nachließen, fielen zwei weitere Gegentreffer. Maßgeblichen Anteil an der starken Defensivleistung hatte Borussia-Torhütern Tamara Woywood. Erst in der Nachspielzeit kassierten der Gastgeberinnen noch das 0:4.

Quelle: RP
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