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Lokalsport
Versöhnliches Ende für TuS-Frauen

Kamp-Lintfort. Der letzte Heimauftritt einer recht verkorksten Saison hat noch einmal Spaß gemacht. Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort werden die "Rote Laterne" zwar trotzdem nicht mehr los, aber das Team hat sich zumindest nochmals selbst belohnt. Die Schützlinge von Trainerin Bettina Grenz-Klein besiegten daheim den TV Beyeröhde mit 29:28 (17:15).

Man konnte den TuS-Spielerinnen, nachdem der Abstieg feststand, die Befreiung ansehen. Der Druck war weg. Beide Kontrahenten drückten von Beginn mächtig aufs Tempo. Aber es war nicht nur "Zug" in den Aktionen, es fielen auf beiden Seiten auch sehenswerte Treffer. Die Hereinnahme von Torhüterin Vivien Gosch (10. Minute) war ein Glücksgriff. Sie entschärfte etliche Großchancen und gab ihren Mitspielerinnen Sicherheit. Es waren kurzweilige und attraktive erste 30 Minuten.

Auch wenn sich der Start in Hälfte zwei als etwas holprig erwies, hielt Lintfort insgesamt sein ansprechendes Niveau. Das Top-Team aus Beyeröhde hingegen blieb vieles schuldig, bekam in der Offensive keine klaren Strukturen hin und warf in Summe zu viele Fahrkarten.

Lintfort glaubte dieses Mal an den Erfolg und zeigte großen Einsatz. Den TuS-Spielerinnen gelang im Lauf der Saison nur einmal das Kunststück, einen Kontrahenten gleich zweimal zu besiegen - Beyeröhde. "Unser Sieg hatte viele Namen", freute sich Grenz-Klein. Tore: Van den Broek, Klein (je 8), Vandewal (7/1), Butzen (3), Huijsmans (1/1), Lambertz, Bensch.

(MB)
 
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