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Lokalsport
Von Untergangsstimmung ist in Budberg nichts zu spüren

Budberg. Als Torfabrik hatten sich Fußballerinnen des SV Budberg in den vergangenen Jahren in der Region einen Namen gemacht. In der Regionalliga West herrscht seit Saisonbeginn aber Torflaute. Keine Spielerin scheint mehr in der Lage zu sein, das Runde ins Eckige zu bringen. Selbst die einfachsten Bälle - auf dem Silbertablett serviert - gehen an, neben oder über das Aluminium. Die Quittung: Mit einem Torverhältnis von 9:36 steht der Aufsteiger sieglos am Tabellenende. Und Trainer Rainer Vervölgyi ist der Verzweiflung nahe. Von Stefanie Kremers

Denn bei ausgiebigen Trainingseinheiten zum Torabschluss ist von Nervenflattern oder miserablen Abschlüssen nichts zu sehen. Die Budbergerinnen haben während der Meisterschaftspartie eine Blockade. Trotz der mageren drei Punkte, dem letzten Tabellenplatz und der schlechten Ausgangssituation im Abstiegskampf ist von Untergangsstimmung aber noch nichts zu spüren. Coach und Mannschaft arbeiten Hand in Hand weiter. Immer in dem Glauben, dass sie es bis zum 5. Juni 2016 auf den elften Rang schaffen. Der Einsatz des gesamten Teams sei vorbildlich, bekräftigte Vervölgyi. Bestes Beispiel sei Nele Harting. Die Flügelspielerin fiel schon nach wenigen Minuten in Leverkusen aufs Knie, stand auf, schüttelte sich und scheute über 90 Minuten trotz Schmerzen keinen einzigen Sprint.

Quelle: RP
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