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Lokalsport
Werth reitet auf Weihegold zum Kürsieg

Rheinberg. Mit brillanten Ritten haben die Rheinbergerin Isabell Werth und Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) die internationale Konkurrenz beim Dressur-Weltcup in Amsterdam hinter sich gelassen. Vor allem die fünfmalige Olympiasiegerin begeisterte auf Weihegold (11) Zuschauer wie Richter. Für die elegante Rappstute war's die erste Kür. Werth gewann mit 83,450 Prozent vor Bredow-Werndl auf Unee BB (83,350).

"Wie hoch das Prüfungsniveau dieser Kür war, zeigt das Gesamtergebnis. Sechs der 15 Paare erzielten mehr als 82 Prozent. Weihegold, mit dem Werths junge Bereiterin Beatrice Buchwald bislang sehr erfolgreich war, lieferte eine gelungene Kür-Premiere ab. Im Weltcup-Hexenkessel von Amsterdam wollte die Rheinbergerin dem noch recht unerfahrenen Pferd Vertrauen und Sicherheit geben. Das gelang ihr. Belegte sie im Grand Prix aufgrund einiger kleinen Fehlers noch Rang sechs, spielte die 46-Jährige in der Weltcup-Prüfung ihre ganze Routine aus und führte die Don Schufro-Sandro Hit-Tochter zur Höchstleistung. Vom Schwierigkeitsgrad her war die Kür sehr anspruchsvoll. Mit dem für Werth typischen Wechselspiel von extremer Versammlung sowie höchster Verstärkung absolvierte Weihegold das Pensum und punktete vor allem mit ihrer schönen Piaffe-Passage-Tour und den energisch gesprungenen Pirouetten. Weihegold sei nun "eine Option für Olympia", sagte Werth. Im Ranking der Westeuropa-Liga liegt sie auf Rang drei. Das Turnier in Amsterdam war die siebte von neun Qualifikationen fürs Finale.

(SD)
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