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Lokalsport
Windsurfer vermissen in Xanten den Wind

Xanten. Die Windsurfer, die nach Xanten kamen, um an der internationalen Deutschen Jugend- und Jüngsten-Meisterschaft in der Bic Techno 293-Klasse teilzunehmen, hatten sich auf zehn Wettfahrten an drei Tagen eingestellt. Doch wegen schlechter Windbedingungen mussten sie nur viermal ihr 12,8 Kilogramm schweres und 1,93 Meter langes Board fertigmachen. "Zwei bis drei Beaufort reichten nicht. Vier Beaufort wären schön gewesen", sagte Thomas Michaelis aus dem Vorstand der der Deutschen Windsurfing-Vereinigung. Von Rene Putjus

Die vier Durchgänge fanden an einem Tag auf der Südsee vor dem Hafen Xanten statt. So viele Wettfahrten waren notwendig, damit die Regatta überhaupt gewertet werden konnte. "Schade, denn die Bedingungen an der Nord- und Südsee sind klasse", lobte Michaelis das Team des FZX und die Mitglieder des SWC Vynen, die als vorbildliche Gastgeber fungierten. Veranstalter war der TV Bruckhausen (TVB) aus Hünxe. Die vier Durchgänge verliefen durchweg spannend mit wechselnden Führungen. Vor allem der weibliche Nachwuchs wusste zu gefallen. So war's nicht verwunderlich, dass Selina Horber (RSC Chiemsee) auf dem Tonnen-Kurs ihre 21 Konkurrenten hinter sich ließ und mit zehn Punkten Deutsche Meisterin der Altersklasse U17 wurde. Den inoffiziellen U15-Titel holte sich ihr Vereinskollege Frederik Sieper.

Auch wenn die Windverhältnisse nicht mitspielten, waren sich die Wettfahrtleiter Michaelis und Eveline Kleine (TVB) einig darin, dass die Xantener Seen durchaus das Potenzial für eine weitere Meisterschaft im Windsurfen haben. "Wir kommen bestimmt wieder", so Michaelis.

Quelle: RP
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