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Herbert Oymann
"Wir wollen Teil der Enni-Laufserie sein"

Herbert Oymann: "Wir wollen Teil der Enni-Laufserie sein"
Herbert Oymann ist Vorsitzender der LG Alpen FOTO: Fischer Armin
Xanten. Am nächsten Samstag findet zum 25. Mal der Alpener Stadtlauf statt. Der LG-Vorsitzende ist seit Anfang an dabei.

Alpen In einer Woche feiert der Alpener Stadtlauf Jubiläum. Zum 25. Mal treten am 23. Juli Kinder, Jugendliche und Erwachsene an die Startlinie, um sich über die verschiedenen Strecken zu messen. Herbert Oymann ist nicht nur Vorsitzender des ausrichtenden Vereins, sondern auch als Moderator dabei.

Herr Oymann, welche Erinnerungen haben Sie an die Anfänge des Laufs?

Herbert Oymann Wir wollten damals etwas besonderes schaffen und haben zunächst einen 75-Stadien-Lauf angeboten. Das ist eine antike Maßeinheit und entsprach der Strecke von 14.421 Metern. Wenig später haben wir die Strecke auf 15 Kilometer erhöht, uns nach einer Umfrage unter den Sportlerinnen und Sportlern schließlich aber für die zehn Kilometer entschieden. Was sich ebenfalls verändert hat, ist der Termin. Wir sind lange Jahre am Ostermontag gelaufen. Da hatte man des Öfteren noch mit Schnee und kalten Temperaturen zu kämpfen. Solche Probleme haben wir heute nicht mehr. Dann hat uns viele Jahre die Sparkasse sehr intensiv unterstützt, so das auch der Lauf diesen Namen trug. Mittlerweile haben wir viele tolle Sponsoren, so dass der Lauf wieder Alpener Stadlauf heißt.

Das ist nicht die einzige Veränderung in diesem Jahr - oder?

Oymann Richtig. Erstmals bieten wir auch einen Firmenlauf über fünf Kilometer an. Zudem werden wir die neue Leichtathletikanlage mit der Tartanbahn stärker in die Laufstrecken einbieten, damit die Zuschauer die Läufer öfter zu sehen bekommen und eine schönere Atmosphäre entsteht. Zudem wird beim Zehn-Kilometer-Lauf auch die Meisterschaft des Kreis Rhein-Lippe ausgetragen. Nicht neu, aber immer noch besonders ist darüber hinaus sicherlich der Fünf-Kilometer-Retro-Run, bei dem die Strecke rückwärts gelaufen wird. Sieben Anmeldungen liegen vor und damit mehr als in den vergangenen Jahren.

Anmeldungen sind ein gutes Stichwort. Der Termin in den Sommerferien ist nicht für alle optimal. Wie sehen Sie das?

Oymann Aufgrund der Bestimmungen ist es mittlerweile schwierig, einen guten Termin zu finden. Natürlich gibt's viele, die mitmachen wollen, die zu dieser Zeit aber im Urlaub sind. Aber wir bekommen auch immer wieder positive Rückmeldungen. Die Leute freuen sich dann, dass sie auch in den Sommerferien laufen können. Wenn dann noch die Leute in Alpen mitspielen und die Läuferinnen und Läufer an der Strecke mit Wasser versorgen, ist alles wunderbar. Ich glaube, hier gibt es noch Potenzial, und ich würde mich freuen, wenn die Strecken am Samstag von Zuschauern gesäumt sind.

Trotz allem hat es der Alpener Stadtlauf nicht die Enni-Laufserie geschafft. Wie sehen die Planungen dahingehend aus?

Oymann Wir wollen definitiv Teil der Enni-Laufserie sein und haben auch die Rückmeldung bekommen, dass dies in den nächsten Jahren der Fall sein könnte. Aus unserer Sicht spricht vieles dafür, die Serie von vier auf fünf Läufe zu erweitern, um den Sportlerinnen und Sportlern eine weitere Möglichkeit zu geben, eine Zeit für die Gesamtwertung zu erlaufen.

JOHANNES HEIMING FÜHRTE DAS GESPRÄCH.

Quelle: RP
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