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Lokalsport
Witzige Effekte auf Xantener Tanzbühne

Xanten. Die Quibbles richten am nächsten Wochenende Meisterschaften im Boogie-Woogie und HipHop/Streetdance aus. Von Rene Putjus

Es sind nur noch wenige Tage bis zum großen Tanzsport-Event in Xanten. Am 17. Oktober kommen die besten Boogie-Woogie-Sportler Deutschlands in die Domstadt, um Ranglistenpunkte zu sammeln. Und tags darauf erwarten die Quibbles dann HipHop- und Streetdance-Gruppen vom gesamten Niederrhein. Die Tanz-Formationen des Gastgebers befinden sich bereits der letzte heißen Trainingsphase.

Wegen des begrenzten Platzes in der Landwehrhalle hatten sich die Verantwortlichen entschlossen, ein Zwei-Tage-Event zu veranstalten. Neben der offenen Norddeutschen Meisterschaft im Boogie-Woogie am Samstag startet sonntags ab 11 Uhr die erste offene Niederrhein-Meisterschaft im HipHop und Streetdance im Rahmen der Reihe "STREETBEAT".

Ziel der Boogie-Woogie-Sportler ist die Qualifikation zur Deutschen- und zu internationalen Meisterschaften. Mit dabei sein wird auch der Top-Favorit aus München - die Boogie-Magics. Sie wurden bereits neunmal Weltmeister und sammelten unzählige nationale Titel. Die Abendveranstaltung mit den Finalrunden beginnt um 19 Uhr.

Aber auch die Xantener haben sich was vorgenommen. Nachdem sie 2008 mit der Rock'n'Roll-Formation Deutscher Meister waren und beim Heimturnier 2010 Rang zwei belegten, soll nun für die Boogie-Woogie-Formation, der sechs Paare angehören, etwas Zählbares her. Die Börning-Boogies hoffen zwar nicht auf einen vorderen Turnierplatz, da die Konkurrenz aus dem Süden zu stark ist, rechnen sich aber zumindest aus, unter den norddeutschen Teams am Ende die Nase vorn zu haben. "Allerdings sind sie in der Szene nach wie vor die Newcomer, denn der Altersschnitt liegt deutlich unter 30, während in anderen Vereinen die Sportler überwiegend deutlich älter sind", weiß Sportwart Andreas Ahls.

Besonders bemerkenswert an den Börning-Boogies sei, dass sie sich aus dem Karneval hervorgehend innerhalb von drei Jahren zu einer Tanzsportformation entwickelten, die in der Szene etabliert ist und bereits an Weltmeisterschaften (Rang fünf 2013) teilgenommen hat. Die Börning-Boogies treten mit einer neuen Choreographie an. "Das Thema wird natürlich noch nicht verraten", so Ahls. Die Trainer lassen aber durchblicken, dass sie besonders auf überraschende und witzige Effekte setzen. "Jetzt gilt's, die Feinheiten herauszuarbeiten, damit die geplanten Ideen auch zünden." Insgesamt werden 120 Aktive am 17. Oktober in Xanten erwartet. In der Halle ist Platz für 200 Zuschauer. Es gibt noch Restkarten.

Am 18. Oktober schicken die Quibbles die Formation Alpha Q auf die Bühne. In der Reihe "STREETBEAT" werden in fünf verschiedenen Klassen die Pokale ausgetanzt. In DSDS-Manier erhalten die Aktiven hier nicht nur Wertungspunkte, sondern direkt nach ihrem Vortrag ein umfassendes Feedback der Jurymitglieder, das auch die Zuschauer zu hören bekommen.

"Oft gibt es hier Überraschungen, da dieser Tanzstil von enormer Kreativität geprägt ist", sagt Ahls. Das sei für den Zuschauer sehr unterhaltsam, für die Jury jedoch nicht so leicht zu vergleichen. Während beim Boogie-Woogie die Musik von den "alten Platten" zu hören ist, wird hier ausschließlich nach aktueller Pop- und Rap-Musik getanzt. Ahls: "Die Veranstaltung am Sonntag spricht damit auch eine völlig andere Zielgruppe an, die deutlich jünger sein dürfte."

Quelle: RP
 
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