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Xanten gibt 3:1-Vorsprung aus der Hand

Lokalsport: Xanten gibt 3:1-Vorsprung aus der Hand
Treffer für den TuS Xanten: Marko Cvetkovikj bringt die Domstädter in der 20. Minute mit einem Traumtor im Heimspiel gegen den SV Walbeck mit 2:0 in Führung. FOTO: Fischer, Armin (arfi)
Xanten. Bezirksliga-Fußball: Der TuS brach gegen den SV Walbeck ein und musste sich mit einem 3:3-Remis zufriedengeben. Von Andre Egink

Trotz sommerlichen Temperaturen verließen die Bezirksliga-Fußballer des TuS Xanten den Platz wie begossene Pudel. Denn mit einem 3:3 (2:1) gegen den SV Walbeck hatte bei den Domstädtern nach einem 3:1-Vorsprung nach 49. Minuten eigentlich keiner mehr gerechnet. "Am Ende müssen wir sogar noch mit dem Punkt zufrieden sein. Denn wäre der Ausgleich eher gefallen, hätten wir das Spiel wohl noch verloren", ärgerte sich Fußball-Geschäftsführer Karl-Heinz Beeck.

Er konnte sich den Leistungsabfall der TuS-Akteure nicht erklären. Xanten begann so, wie es sich für einen Gastgeber gehört - druckvoll, dominant und passsicher. Folgerichtig kam's zur schnellen Führung für die Domstädter. Kosovar Demiri nutze die erste Möglichkeit zum 1:0 (3.). Danach vergaben Robert-John Lufrano (10.) und Patrick Biegala (16.) weitere Chancen. Dann war der torgefährliche Marko Cvetkovikj der 20. Minute zur Stelle und versenkte das Leder nach schönem Zuspiel zum 2:0. Die Entstehung des 1:2 war unglücklich: Keeper Jos Hennemann wollte den Ball aus der Gefahrenzone retten und schoss einen Mitspieler an. Walbecks Mittelstürmer Michael Janßen reagierte am schnellsten und drückte das Spielgerät über die Linie (37.).

"Das war Pech. Zu dem Zeitpunkt hätte Walbeck sonst bestimmt kein Tor gemacht", meinte Beeck, der nach dem Seitenwechsel schnell das 3:1 bejubeln durfte. Lufrano nutzte ein Missverständnis in der Walbecker Hintermannschaft eiskalt aus (49.). Danach trauten Beeck und Trainer Gerd Wirtz ihren Augen nicht. "Wir haben das Fußball spielen eingestellt, dem Gegner zu viel Raum gelassen und die Zweikämpfe nicht mehr angenommen", wunderte sich das Vorstandsmitglied über die Fahrlässigkeit. In der 52. Minute riss Hennemann Stürmer Janßen um. Den fälligen Elfmeter gegen Stefan Gorthmanns konnte der Schlussmann zwar parieren. Im Nachschuss war er jedoch machtlos. Dann drückte der Mitaufsteiger auf den Ausgleich. Die Wirtz-Elf konnte sich bei Hennemann bedanken, der sein Team im Spiel hielt. In der 70. und 82. Minute glänzte er mit tollen Paraden. Dem Offensivdrang hielt der TuS bis zur 89. Minute Stand. Dann kam wieder ein Walbecker im Strafraum zu Fall. Referee Tim Flores entschied erneut auf Strafstoß. Grothmanns behielt die Nerven - 3:3. "Wir haben gut angefangen und schlecht aufgehört", resümierte Beeck.

Quelle: RP
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